4 Antworten zu Social Sharing als Erfolgsrezept des Wachstums?

  1. Winfried Felser schreibt:

    Liebe Frau Simmet, es ist ein Wandel von der Eigentums- zur Fähigkeits-Zugangs-Ökonomie. Man muss nicht mehr alles besitzen, es geht darum eine Fähigkeit nutzen zu können. Diese Perspektive geht über die klassischen Share-Modelle hinaus. Auch Cloud, Streaming, Leasing, … sind alles Fähigkeits-Modelle. Man braucht keinen Server mehr, keine Platte / CD, kein eigenes Eigentum. Darin liegt ein enormes ökonomisches Potenzial, weil Fähigkeiten viel günstiger und flexible als Eigentum sind. Wenn man wie Sie richtigerweise auch Content- und Kommunikations-und Network-Sharing als Fähigkeits-Zugang erkennt, sieht man wie breit der paradigmatische Wandel ist. Eigentum ist ein ANACHRONISMUS, Fromm und Miester Eckhart würden sagen: Weg vom Haben- und Ego-Denken hin zum Sein- und Ganzheits-Denken.

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  2. Heike Simmet schreibt:

    Lieber Herr Felser, vielen Dank für Ihr Feedback! Tatsächlich ist der paradigmatische Wandel sehr breit angelegt. Er ist zudem stark interdisziplinär ausgerichtet. Dies macht das Phänomen der „Fähigkeits-Modelle“ sehr komplex und erfordert einen ausgeprägt ganzheitlichen Ansatz.

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  3. Ich sehe im Sharing noch einen weiteren Faktor: es werden immer mehr Arbeitsplätze wegfallen, weil Lösungen durch Nicht-mitarbeiter (= Menschen wie du und ich), entwickelt werden. D.h. es findet eine Verlagerung von Lohnarbeit auf Freizeitarbeit statt. Womit einerseits der Arbeitsmarkt selbst enger wird, dafür aber jeder Einzelne mehr an dingen privat arbeitet, was vorher Lohnabreit war.
    Wäre es daher nicht an der Zeit, dass wir die Lohnarbeiteszeit reduzieren? Zumal durch weitere Automatisierungen noch mehr Jobs vernichtet werden.
    Federico Pistono hat sich mit diesem Thema intensiv auseinander gesetzt.
    VG Martin

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  4. Heike Simmet schreibt:

    In Zukunft wird sich der Produktionsfaktor “Arbeit” völlig neu gestalten. Der Kunde wird einerseits zum Unternehmen und übernimmt sukzessiv dessen Aufgaben. Andererseits ersetzen immer mehr Roboter klassische Arbeiten. Vor allem das Internet der Dinge wird in diesem Zusammenhang zu starken Veränderungsprozessen führen. Denn der Mensch wird hierdurch gänzlich substituiert. Die Verknüpfung von People to People (P2P), People to Machine (P2M) und Machine to Machine (M2M) durch Wissensarbeiter wird daher im Zentrum der Shareconomy stehen.

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