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16.10.16

Leitfaden digitale Transformation

Die digitale Transformation  revolutioniert mittlerweile fast alle Branchen und Unternehmen aller Größenordnungen – vom kleinen Handwerksbetrieb bis zum international agierenden Großkonzern.

Die rasante Entwicklung der Digitalisierung ermöglicht es, immer mehr Daten immer schneller zu verarbeiten und intelligent aufzubereiten (Smart Data). Zudem steigt die Anzahl digitaler Touchpoints stark an. Denn nicht nur  Smartphones, sondern auch Wearables und intelligente Sensoren im Internet der Dinge führen in Zukunft zu einer Explosion digitaler Touchpoints.

Im gerade erschienen Buch „Leitfaden Digitale Transformation“ zeigen 42 Autoren auf 336 Seiten, wie die digitale Transformation in der Praxis heute schon umgesetzt wird.

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Im Kapitel Kundenbindung verdeutlicht  Prof. Dr. Heike Simmet im Beitrag „Umbruch im Kundenservice“ aktuelle Trends im digitalen Kundenservice. Sie stellt fest, dass angesichts der tiefgreifenden Veränderungen durch die Digitalisierung das Schaffen innovativer Geschäftsmodelle im Kundenservice unumgänglich wird. Denn die Optimierung vorhandener Kanäle im Omnichannel-Modus und die sukzessiv erfolgenden Erweiterungen um digitale Kanäle sind zwar wichtig; sie reichen jedoch weder für die Erlangung von nachhaltigen Wettbewerbsvorsprüngen noch für die langfristige Sicherung des Überlebens in der neuen digitalen Welt aus. Hierfür sind die Umbrüche der digitalen Transformation viel zu stark. Erforderlich sind vielmehr grundlegende Erneuerungen, indem von den zunehmend  digital geprägten Servicebedürfnissen des Kunden ausgegangen wird.

Leitfaden Digitale Transformation
Herausgeber: Torsten Schwarz
336 Seiten, Preis: 34,90 Euro
Print-ISBN 978-3-943666-08-3
September 2016
Verlag: marketing-BÖRSE

Der Inhalt
Grundlagen – Technologien – Der Kunde im Fokus – Kundenbindung – Content Marketing – Praxisbeispiele

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Inhaltsverzeichnis und Vorwort, Zusammenfassung, Buchcover und Autorenfotos finden Sie hier: http://www.marketing-boerse.de/Buch/details/1638-Leitfaden-Digitale-Transformation/134901

4.3.2016

B2B – Personal und Digital

Business people shaking hands

Im B2B Marketing  ist zurzeit vieles im Umbruch:

• Entscheider mit verändertem Informationsverhalten;

• Unternehmen mit Handlungsdruck, sich neu zu positionieren;

• Bedürfnismanagement, das starre Beziehungen ersetzt.

Mit diesen aktuellen Themen beschäftigt sich die B2B Marketing Konferenz am 23.3.2016 an der Quadriga Hochschule Berlin. Beziehungspflege durch Kampagnen und Communities werden auf dieser interaktiven und praxisnahen Veranstaltung ebenso diskutiert wie Involvement durch Content und Netzwerke.

Die Keynote hält Prof. Dr. Heike Simmet, Hochschule Bremerhaven mit dem Titel „Ganzheitliches B2B Marketing – Personal und Digital“. Ihre Kernbotschaft: Persönliche Beziehungen im B2B Marketing müssen heute durch Digitalisierungsprozesse ergänzt und vertieft werden.

Nur durch eine ganzheitliche Sichtweise können die Herausforderungen der digitalen Transformation im B2B gemeistert und neue Potenziale der Profilierung im Markt erschlossen werden.

Gerade im Mittelstand besteht in puncto Digitalisierung zurzeit ein akuter Handlungsbedarf. Denn viele mittelständische Unternehmen laufen mittlerweile Gefahr, den Anschluss an das neue Zeitalter der Digitalisierung zu verlieren. Aber auch nicht wenige Großunternehmen weisen noch erhebliche Defizite in ihrem Prozess der Digitalisierung auf.

Doch eine einseitige Technikgläubigkeit ist ebensowenig zielführend. Nach wie vor stehen Menschen, Beziehungen und Netzwerke im Mittelpunkt eines erfolgreichen B2B Marketing.

„Personal und Digital“ lautet die Erfolgsformel.

Mehr Informationen: http://www.b2bmarketing-konferenz.de/wp-content/uploads/2016/01/b2b_pdf.pdf

Bildnachweis: Fotolia

 

15.03.2015

Einfach anders arbeiten – Arbeit, Kommunikation und Unternehmen im Wandel

Einfach Anders Arbeiten

Unternehmen aller Branchen und Größen sind durch die Digitalisierung zurzeit einem tiefgreifenden Wandel unterworfen. Vor allem die bestehenden Arbeitsprozesse werden sich in den nächsten Jahren durch neue Informations- und Kommunikationstechnologien in Verbindung mit der umfassenden Vernetzung von Menschen, Dingen und Orten grundlegend verändern. Denn durch den Prozess der digitalen Transformation erfolgt eine völlige Umorientierung klassischer Muster der Arbeit und der Kommunikation im Unternehmen sowie mit den Marktpartnern.

Vor allem der Mittelstand nutzt die vorhandenen Potenziale jedoch noch viel zu wenig. Häufig fehlt hier der Mut zu den dringend notwendigen Veränderungsprozessen. „Never change a running system“ gilt bei vielen Mittelständlern nach wie vor als Leitspruch. Hierdurch werden Möglichkeiten der Steigerung der Effizienz, der Verbesserung der Kommunikation und der Erhöhung von Mitarbeiter- und Kundenzufriedenheit nicht hinreichend wahrgenommen.

Einen fundierten Überblick mit zahlreichen praktischen Umsetzungsbeispielen für die notwendigen Veränderungsprozesse bietet die mehr als 400 Seiten umfassende Veröffentlichung „Einfach anders arbeiten“. Arbeit, Kommunikation und Unternehmen im Wandel, Aachen 2015, herausgegeben von Detlev Artelt.

Enthalten ist u.a. ein Beitrag von Prof. Dr. Heike Simmet zum Thema „Mehrwert von Social Media für mittelständische Unternehmen“.

http://www.aixvox.com/einfach-anders-arbeiten-preview/

 

18.10.2014

„Managementkompass Shareconomy“

Die Prinzipien „Teilen und gemeinsam Nutzen“ statt „Kaufen und Besitzen“ gewinnen in unserer digital vernetzten Wirtschaft einen immer größer werdenden Stellenwert. Eine „Sharing Economy“ ist entstanden. Der „Managementkompass Shareconomy“ zeigt, wie Unternehmen die Chancen neuer Technologien und Geschäftsmodelle dieser Sharing Economy für sich nutzen können.

Management Kompass Shareconomy

Das Konzept Shareconomy ist nicht neu, doch dank neuer Technologien wie Cloud Computing, Social Media, Mobility und Collaborative Working wirtschaftlich attraktiv und Basis neuer Geschäftsmodelle. Der Austausch und das Vermitteln von Services, Waren und Wissen sind nun bequem, überall und zu jeder Zeit möglich. Es geht nicht nur um das Teilen von Autos, Dateien oder Wohnungen, sondern auch um neue Formen gemeinschaftlichen Kommunizierens und Arbeitens. Unternehmen sichern sich durch die digitale Vernetzung mit Mitarbeitern, Kunden, Lieferanten und Partnern Wettbewerbsvorteile. Sie gewinnen an Kundennähe, werden effizienter und agiler.

Enthalten ist der Beitrag „Wachstum durch Vertrauen“ von Prof. Dr. Heike Simmet, Leiterin des Labors „Marketing und Multimedia“ an der Hochschule Bremerhaven. Er zeigt die Wirkungen der neuen Sharing Economy wie Schaffung neuer Geschäftsmodelle, Bildung digitaler Ökosysteme, Schonung von Ressourcen und Öffnung von Wertschöpfungsprozessen auf. Der Faktor Vertrauen avanciert zur neuen Währung der Shareconomy. Er bildet sich jedoch nicht mehr wie früher über unmittelbare persönliche Erfahrungen, sondern vielmehr über die Schwarmintelligenz des digitalen Netzes.

https://www.faz-institut.de/publikationen/katalog/managementkompass-shareconomy

 

17.2.2014

Jahrbuch Customer Experience Management 2014

Das Leben in einer digitalisierten Welt verändert Wirtschaft und Gesellschaft immer tiefgreifender. Menschen lernen den täglichen Umgang mit Technologie als selbstverständlich kennen. Technologie prägt so auch die Anspruchshaltung der Menschen in ihrer Rolle als Kunden. Intelligente und innovative Service-Strategien greifen diese Bedürfnisse auf und schaffen so Kundenerlebnisse, die begeistern und binden.

Im gerade erschienenen Jahrbuch Customer Experience Management der i-Service Initiative geben zahlreiche Experten aus der Praxis und Gastautoren aus der Wissenschaft wie Prof. Dr. Nils Hafner (Hochschule Luzern) und Prof. Dr. Heike Simmet (Hochschule Bremerhaven) einen umfassenden und kompetenten Überblick über den Staus Quo des modernen Customer Experience Managements. Zudem werden aktuelle Trends und Entwicklungen im Customer Experience Management aufgezeigt.

Inhalt:

  • Einleitung
  • Customer Experience Management
  • Digitale Transformation
  • Social Media und Social Web
  • Kundendialog und –interaktion
  • Social Support – Kunden helfen Kunden
  • Social Support – warum eigentlich nicht?
  • Know-how Sharing und Wissensmanagement
  • Business Intelligence und Kundenservice
  • Kundenservice in der Zukunft

Das insgesamt 242 Seiten umfassende Jahrbuch ist als kostenloser Download unter folgendem Link erhältlich:

http://www.i-cem.de/Downloads.60.0.html

Jahrbuch Customer Experience ManagementDie i-Service Initiative ist ein Zusammenschluss von Technologie-Anbietern und IT-Strategen. Sie will den unaufhaltbaren Wandel der klassischen Service Ökonomie hin zu einer vernetzten Service-Gesellschaft aktiv begleiten und gestalten. Unternehmen und Behörden sollen ermutigt werden, die Veränderungen des Kommunikationsverhaltens ihrer Kunden zum Anlass für die Vereinfachung und Beschleunigung ihrer Serviceprozesse zu nehmen.

12.4.2013

“Dienstleistungsmanagement und Social Media”

Social Media-Plattformen haben sich in den letzten Jahren erfolgreich etabliert und immer mehr Menschen miteinander vernetzt.  Auch zahlreiche Unternehmen haben begonnen, das wirtschaftliche Potenzial dieser Medienform stärker zu nutzen. Unternehmen und Kunden ziehen Vorteile aus dem interaktiven Austausch von Meinungen und Erfahrungen untereinander. Dies verändert das Management von Kundenbeziehungen insbesondere bei Dienstleistungen.

In „Dienstleistungsmanagement und Social Media“  beschäftigen sich renommierte Autoren in 26 Beiträgen umfassend und facettenreich mit den Erscheinungsformen von Social Media und der Frage, wie diese für das Management von Dienstleistungen eingesetzt werden können.

Enthalten ist ein Beitrag von Prof. Dr. Heike Simmet, Hochschule Bremerhaven und Leif Peters, Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) zum Thema

„Social Media – Strategie und Instrument des B2B-Dienstleistungsmarketings am Beispiel der Logistikbranche“.

Bezugsinformationen:

Dienstleistungsmanagement und Social Media

Bruhn / Hadwich (Hrsg.), Dienstleistungsmanagement und Social Media. Potenziale, Strategien und Instrumente. Forum Dienstleistungsmanagement.

1. Auflage 2013. Buch. X, 627 S.: 147 s/w-Abbildungen. Hardcover
Springer Gabler ISBN 978-3-658-01247-2
Format (B x L): 16,8 x 24 cm

17.9.2012

Leitfaden Digitaler Dialog: Professioneller Kundenkontakt mit Social Media, E-Mail und Mobile

Im Dialogmarketing nimmt die Digitalisierung weiter zu. 97 Prozent nutzen das Internet, um vor dem Kauf Produktinformationen zu suchen. Der Verbraucher weiß, was er will und ist gut informiert. Anfragen und Beschwerden werden auf Facebook, Twitter & Co. gepostet.

Unternehmen müssen sich auf diesen Trend einstellen. Wie sollen sie reagieren, wenn öffentlich kritische Stimmen aufkommen? Wie tritt man mit dem Kunden in Dialog? Wie aus anonymen Besuchern Leads und Sales machen? Welche Risiken und Potentiale gibt es? Wie werden aus Kunden echte Markenfans?

In dem Buch „Leitfaden Digitaler Dialog“ verraten 55 Experten, wie diese mit digitalen Kanälen, Mobile und E-Mail einen professionellen Kundendialog aufbauen. Sie berichten aus der Praxis und geben Tipps für die Umsetzung. Unter anderem zeigt Prof. Dr. Heike Simmet die Vorgehensweise für den digitalen Dialog für kleine und mittelständische Unternehmen auf.

http://www.marketing-boerse.de/Info/details/Leitfaden-Digitaler-Dialog

7.7.2012

Vertrauenspotentiale im Internet: Technologieakzeptanz – Kundenkontakt – Informationsbewertung

Die Nutzung digitaler Kommunikationsmittel und Medien ist heute für viele Menschen fester Bestandteil des beruflichen sowie privaten Alltags. Ein fixer oder mobiler Internetzugang prägt und begleitet unsere Aktivitäten auf vielfältigen Ebenen. Für die Bewertung und Auswahl einzelner Angebote werden angepasste Bewertungskriterien und -maßstäbe zur Reduktion der dargebotenen, stetig wachsenden Komplexität und Vielfalt benötigt. Oft wird dabei auf das Konstrukt des „Vertrauens“ zurückgegriffen.

Ziel des gerade erschienen Bandes „Vertrauenspotentiale im Internet – Technologieakzeptanz – Kundenkontakt – Informationsbewertung“ ist es deshalb, einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand verschiedener Aspekte des Themenbereichs „Vertrauenspotential im Internet“ zu geben.

Zum Inhalt:

Vertrauen als Determinante der Technologieakzeptanz von Mobile Tagging (Prof. Dr. Stephan Böhm, Dipl.-Kff. Susanne Niklas, Bernhard Haas Hochschule RheinMain)

Aufbau von Vertrauen im neuen Commerce 2.0 (Prof. Dr. Heike Simmet Hochschule Bremerhaven)

Der Einfluss von Vertrauen und Bildung auf die Effektivität des Internets als Ressource von Gesundheitsinformationen (Dipl.-Vw. Daniel Lukas TU Dresden)

Vertrauen im Internet aus Sicht des Neuromarketings sowie unterschiedlicher Internet-Anwendungen (Prof. Dr. Thomas Urban, Dipl.-Wirtsch.-Inform. (FH) Manuela Wolf Fachhochschule Schmalkalden)

Herausgeber des dritten Bandes der Schriftenreihe Multimedia Marketing & Kommunikation ist Prof. Dr. Thomas Urban, Professor für Wirtschaftsinformatik, insbesondere Multimedia-Marketing an der Fachhochschule Schmalkalden, Thüringen. Der Sammelband ist gerade im Peter Lang Verlag erschienen.

„Vertrauenspotentiale im Internet“, Band 3 der Schriftenreihe „Multimedia Marketing & Kommunikation“

21.4.2012

Personal und Social Media – Neue Ansätze für Recruiting und Employer Branding im Customer Care Center Management

Social Media im Personal-Recruiting und Employer Branding

Qualifizierte und flexible Mitarbeiter, die nicht nur über die erforderlichen Fachkenntnisse, sondern auch über das notwendige Maß an Empathie für die komplexen Aufgaben des Agierens und Reagierens im Customer Care Center Management verfügen, sind in allen Branchen gesucht. Die Customer Care-Branche hat aufgrund ihres seit Jahren bestehenden Imageproblems hier bislang keine gute Startposition als attraktiver Arbeitgeber. Fachkräfte werden vielerorts heute dringend gesucht. Die Nutzung von Social Media hat sich in den letzten Jahren vor diesem Hintergrund zunehmend zu einem unverzichtbaren Instrument zur Unterstützung des Personal-Recruitings und Employer Brandings entwickelt.

In ihrem Vortrag  „Personal und Social Media – Neue Ansätze für Recruiting und Employer Branding im Customer Care Center Management“ zeigt die Professorin Heike Simmet auf dem 7 . Arbeitstreffen der User Group »Customer Care Center Management in der Versicherungswirtschaft« der Versicherungsforen Leipzig am 09./10. Mai 2012 in Osnabrück neue Ansätze durch Social Media im Personal-Recruiting und Employer Branding auf. Sie verdeutlicht den konkreten Nutzen von Social Networks im Human Resource Management und zeigt Best Practice Lösungen auf.

Die Versicherungsforen Leipzig sind ein neutraler Wissensdienstleister für die Assekuranz. Als Brücke zwischen Wissenschaft und Versicherungspraxis unterstützen sie Fach- und Führungskräfte aus Versicherungsunternehmen beim Know-how-Aufbau und praxisorientiertem Erfahrungsaustausch.

Bildnachweis: istockphoto

14.3.2012

Social Media Content-Marketing: Beschaffung, Aufbereitung, Kommunikation

Social Media Content-Marketing: Beschaffung, Aufbereitung, Kommunikation

In der „neuen Krankenversicherungswelt“ sind Innovationen die einzig richtige Antwort auf den steigenden Anbieterwettbewerb. Erweiterte Entwicklungsaktivitäten, Evaluations- und Controlling-Anforderungen sowie dynamische Produkt- und Vertragslebenszyklen im expandierenden Gesundheitsmarkt führen dazu, dass Fach- und Führungskräfte immer besser über aktuelle Entwicklungen, Best Practice Ansätze sowie Kooperationsmöglichkeiten informiert sein müssen. Zu dieser neuen Krankenversicherungswelt gehört auch die Integration der neuen digitalen Kommunikation über Social Media. Mit dem Aufbau einer Facebook-Fanpage oder der Einrichtung eines Twitter-Kanals ist es jedoch nicht getan. Um als geschätzter Kommunikationspartner im Social Web bestehen zu können ist ein hochwertiger, ein stets aktueller und zugleich professionell aufbereiteter und kommunizierter Content in der richtigen Mischung unterschiedlicher Medienproduktionen erforderlich.

Doch wie soll man sich diesen Content beschaffen? Wer bereitet ihn auf? Und wie erreicht man eine wirkungsvolle Mischung von Beitragsformen und Beitragsinhalten? Diese Fragen beantwortet die Social Media Expertin Prof. Dr. Heike Simmet auf dem 5. Arbeitstreffen der User Group „Vertriebs- und Produktmanagement von Krankenversicherungen“ am 24. April 2012 bei den Gesundheitsforen in Leipzig. Weiter führende Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier: http://www.gesundheitsforen.net/media/gesundheitsforen/gflleistungen/gflusergroups/usergroupvertriebproduktmanagementkv/UG_Expos_VPM.pdf

Zu den Gesundheitsforen Leipzig:

Von der Wissenschaft kommend, bilden die Gesundheitsforen Leipzig eine neutrale Brücke zwischen Wissenschaft und Praxis. Die Gesundheitsforen Leipzig sind als Wissensdienstleister für die Gesundheitswirtschaft tätig und unterstützen Fach- und Führungskräfte aus den relevanten Unternehmen bei Forschungs- und Projektarbeiten, dem Know-how-Aufbau und praxisorientierten Erfahrungsaustausch, der über themenspezifische User Groups, Fachkonferenzen, Seminare sowie über die Plattform www.gesundheitsforen.net gewährleistet wird.

Dabei sind die Gesundheitsforen Leipzig der Wissenschaftlichkeit ebenso verpflichtet wie dem Anliegen der Praxis, das Wissen anwendungsorientiert zu entwickeln und bereitzustellen.

Bildnachweis: istockphoto

9.3.2012

Warum auch der  Kundenservice sozial wird

Die Expertenrunde mit  Gunnar Sohn als Moderator über die Zukunft des Kundenservice auf der Call Center World 2012 ist nun auch als Video verfügbar.

http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=z08SfK_HQS0

Über die Innovationsträgheit des so genannten „Familientreffens“ berichtete auch das Magazin Service-Insiders.

Weitere Berichte  bei Ityx: Viel Tradition, wenig Innovation.

Auf dem Blog der Marketingsprofessorin Heike Simmet: Innovationen im Kundenservice: Visionen für die Mensch-Maschine-Interaktion

Unterstützt werden die Thesen von Bernhard Steimel durch eine neue Studie seiner Unternehmensberatung:

Die Kommunikation der Menschen – nicht nur der technikaffinen jungen Zielgruppen – findet zunehmend in sozialen Netzwerken statt. Es steht somit für Unternehmen außer Frage, diesen Kanal strategisch für das Marketing einzusetzen. Weniger selbstverständlich ist es derzeit, hier auch Geschäfte zu machen: Geht Social Commerce überhaupt konform mit der eigentlichen Natur des sozialen Miteinanders in sozialen Netzwerken und Internet-Communitys? Die Antwort des Praxisleitfadens lautet eindeutig “ja”. Es gehört zur sozialen Intelligenz der Menschen, voneinander zu lernen, an Verbesserungen mitzuarbeiten und Empfehlungen auszusprechen. Die Veränderung im Kaufverhalten führt zu einem Paradigmenwechsel im E-Commerce: Weg von einem technisch geprägten Onlinehandel hin zum Social Commerce, der den Kaufakt als Erlebnis versteht.

Quelle: http://ichsagmal.com/tag/expertengesprach/

13.2.2012

Dem Fachkräftemangel wirksam entgegnen: Effiziente Mitarbeiterrekrutierung und -bindung für kleine und mittelständische Unternehmen durch Social Media

Angesichts des derzeitigen Fachkräftemangels müssen Unternehmen für sich selber Markenpolitik betreiben und eine individuelle Arbeitgebermarke (Employer Branding) schaffen. Ziel des Employer Brandings ist die effiziente Mitarbeiterrekrutierung und -bindung durch eine attraktive, glaubwürdige und authentische Arbeitgebermarke. Diese Arbeitgebermarke muss nicht nur werbewirksam vermarktet, sondern im Unternehmen auch gelebt werden.

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Eine Arbeitgebermarke beantwortet die folgende Frage „Warum soll sich ein talentierter, qualifizierter und motivierter Mensch bei einem bestimmten Arbeitgeber bewerben?“ Die so genannte Employee Value Proposition (EVP) beantwortet diese Frage und stellt gleichzeitig den Kern der Arbeitgebermarke dar. Im Mittelpunkt steht das Arbeitgeberversprechen an die potentiellen Bewerber und Mitarbeiter. Es handelt sich hier um das Bündel von Anreizen, das ein Unternehmen seinen Mitarbeitern bietet. Dieses Anreizbündel muss heute vor allem für die jüngeren Zielgruppen über Social Media Kanäle kommuniziert werden.

In Großunternehmen ist die Umsetzung von Konzepten zur Schaffung einer Arbeitgebermarke über Social Media Kanäle in der Regel bereits fest verankert. Kleine und mittelständische Unternehmen haben im sogenannten „War for Talents“ hingegen eine vergleichsweise schlechte Ausgangsposition. Sie können jedoch mit geringen finanziellen Mitteln in sozialen Netzwerken ihr Unternehmen ebenfalls als Arbeitgebermarke aufbauen. Vor allem über Facebook lassen sich jüngere Zielgruppen ansprechen. Nachwuchsführungskräfte sind wiederum hervorragend über XING erreichbar.

Die Nutzung von Social Media in kleinen und mittelständischen Unternehmen wird an der Hochschule Bremerhaven unter der Leitung von  Prof. Dr. Heike Simmet mithilfe einer eigens hierfür entwickelten Studie untersucht. Folgender Link führt zu dem kurzen Online-Fragebogen, nehmen Sie sich kurz die Zeit:

https://www.surveymonkey.com/s/SocialMediaChance

Die Umfrage läuft noch bis Ende Februar. Die Ergebnisse und Handlungsempfehlungen stehen ab März unter http://hsimmet.com kostenlos zum Download bereit.

Die Studie „Social Media als Chance in kleinen und mittelständischen Unternehmen“ wird durch die Wirtschaftsförderungsgesellschaften und Handelskammern in Norddeutschland aktiv unterstützt.

7.2.2012

Social  Media meet Logistics:  Chancen  für  die  maritime  Logistikbranche    

Bild: Prof. Dr. Hans-Dietrich Haasis, Prof. Dr. Heike Simmet und Dipl.-Kfm (FH) Leif Peters

Social   Media   Instrumente   und neue Medien wie   Facebook,   XING   oder   Youtube   gewinnen   in   unserer   Gesellschaft   einen   immer   höheren   Stellenwert.   Es   ist   nicht   mehr   von   einem   vorübergehenden   Phänomen   auszugehen.   Vielmehr   ist   diese   neue   Form   des   Dialogs   ebenfalls   zum   Kommunikationsstandard   in   der   Wirtschaft   avanciert und   ist   zum   neuen   Treiber   für   schnellere   und   effizientere   Geschäftsprozesse geworden.   Mittlerweile   haben   die   sozialen   Netzwerke   auch   die   Logistikbranche erreicht.   Dies   belegt   eine   Studie   von   Prof.   Dr.   Heike   Simmet   von   der Hochschule  Bremerhaven  und  einer  Projektgruppe  der  Deutschen Außenhandels- und Verkehrsakademie (DAV), Bremen,   aus  dem Herbst  2011,   bei  der  mehr  als  300  Logistikunternehmen  befragt  wurden  und  an der  auch  eine  Vielzahl  von   Transport‐  und  Logistikdienstleistern  aus  der maritimen  Wirtschaft  teilnahm.

Die   Ergebnisse   dieser   Studie   haben   die Professorin Heike Simmet   und   das   Institut   für   Seeverkehrswirtschaft   und   Logistik   (ISL)   nun   gemeinsam   mit   Blick auf   die   maritime   Logistikbranche   und   die   unterschiedlichen   Verkehrsträger   Straße,   Schiene   und   Wasser   (See-­   und   Binnenschifffahrt)   gefiltert.   Dabei   wird   deutlich,   dass   mittlerweile   auch   die   Unternehmen   aus   den   Bereichen   Seeverkehr   und   Hinterlandanbindung   Fahrt   in   Richtung   Social   Media   Marketing aufgenommen   haben.

Neben   der   Business­‐Plattform   XING   favorisieren   die   Logistiker   insbesondere   Fachforen   zur   Kommunikation   mit   den   Marktpartnern.   Aber   auch   das   soziale   Netzwerk   Facebook   wird   zunehmend   zur   Kommunikation   mit   Kunden   und   Stakeholdern   genutzt.   Im   Mittelpunkt   der   Aktivitäten   stehen   dabei   die   Verbesserung   der   Öffentlichkeitsarbeit,   des   Kundenbeziehungsmanagements   (CRM) und   des   Markenimages.   Über   70%   der   Transportanbieter   halten   den  Einsatz  von  Social  Media  für  wichtig,  für  sehr  wichtig  oder  sogar  für  unverzichtbar.

Allerdings   zeigt   die   Studie   auch,   dass   es   bislang   noch   unterschätzte   Anwendungsfelder   bei   der  Kommunikation  in  Echtzeit  gibt.  So  eignet  sich  Social Media  für  Unternehmen  nicht  ausschließlich   zur   Werbung,   zur   Steigerung   der   Markenbekanntheit   und   zur   Netzwerkbildung.   Bereiche   wie   beispielsweise   der   Dialog   mit   den   Kunden,   die   steigende   Personalisierung   bei   der  Übermittlung von  Informationen,  die  Verbesserung  des  Kundenservices,  die  Erschließung   neuer   Geschäftsfelder   oder   die   Produkt-   und   Dienstleistungsentwicklung   mithilfe   von   Crowdsourcing   werden   laut   der   Studie   noch   verkannt.   Ein   weiterer   unterschätzter   Anwendungsschwerpunkt   liegt   im   Recruiting   und   Employer   Branding.   Die   jüngeren   Fachkräfte   sind   heute   in   den   sozialen   Netzen   zu   finden   und   wollen   dort   den   Dialog   mit   künftigen   Arbeitgebern  führen.

Vor  dem  Hintergrund  der  dynamischen  Entwicklungen  im  Web  und  der Herausforderung  für   Logistikdienstleister   und   Transportunternehmen,   sich   mit   der   Nutzung   von   Social   Media   auseinanderzusetzen,  setzt  die  Arbeit  von  Heike Simmet  und  dem ISL  an.  Gemeinsam   mit  den  Akteuren  der  maritimen Logistikbranche,  insbesondere  KMU,  werden  Ziele  und  Strategien  bei  der Implementierung  von  Social  Media  im  Unternehmen  identifiziert  sowie  Chancen   und   Risiken   bei   der   Nutzung   aufgezeigt.   Denn   für   den   sicheren   Umgang   mit   dem   in   Zukunft   deutlich   wichtiger   werdenden   Commerce   2.0   spielt   die   richtige   Vorgehensweise   eine   entscheidende   Rolle.   Erst  wenn  der  Einsatz   von   Social   Media   mit   der   Unternehmens­‐   und   Marketingstrategie in Einklang   gebracht   ist   und   die   jeweils   passenden   Plattformen und Instrumente   identifiziert worden   sind,   bietet   die   individualisierte   und   mobile   Interaktion   im   Web   die Möglichkeit,   mit   Marktpartnern   und   Kunden   entlang   der   Supply   Chain   optimal zu   kommunizieren  und  die  Weichen  für  eine  erfolgreiche  Zukunft  neu  zu  stellen.

Um   die   Ergebnisse   der   Studie   weiter   zu   untermauern,   läuft   derzeit   unter   Leitung   von   Prof.   Simmet   eine   weitere   Befragung   von   speziell   kleinen   und   mittelständischen   Unternehmen   (KMU)  zum  Umgang  mit  der  Thematik  Social Media  im  betrieblichen  Umfeld.  Mit  den  Angaben  der  hier  teilnehmenden  Logistik- und  Transportdienstleistern  können  die  Anforderungen   und  Bedürfnisse  der Unternehmen  an  den  Einsatz  von  Social  Media  in  Zukunft  weiter  verifiziert   und   noch   konkretere   Handlungsempfehlungen   abgeleitet   werden.   Bis   Ende   Februar  können  KMU  noch  an  der  Online­‐Umfrage  unter  diesem  Link  teilnehmen.

Am 4. Mai 2012 und am 1. Juni 2012 findet im Swiss Hotel Bremen ein Praxisworkshops zum Themenkreis soziale Netzwerke und neue Medien statt.  Mehr Informationen zu „Social Media meets Logistics“ unter

http://www.isl.org/news/meldung/12020701/index.php?lang=de

und

Flyer Social Media in der Logistik

Kontakt:

Prof. Dr. Heike Simmet
Hochschule Bremerhaven
hsimmet@heikesimmet.com
www.HeikeSimmet.com 

Prof. Dr. Hans-Dietrich Haasis
Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL)
Haasis@isl.org
www.isl.org

Leif Peters
Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL)
peters@isl.org
www.isl.org 

2.2.2012

„Dialogtrends in der crossmedialen Kommunikation: Wie spreche ich unterschiedliche Altersgruppen an?“

Mit welchen Medien erreiche ich am besten meine Kunden? Was muss ich bei der Ansprache der Best Ager berücksichtigen? Wo finde ich die Zielgruppe der Kinder und Jugendlichen im Social Web?

Diese Fragen beantwortet die Marketingprofessorin Heike Simmet auf dem 4. Arbeitstreffen der User Group »Dialogmarketing in der Energiewirtschaft« vom 8. – 9. März 2012 bei den Energieforen Leipzig. Das Thema ihres Vortrages lautet  „Dialogtrends in der crossmedialen Kommunikation: Wie spreche ich unterschiedliche Altersgruppen an?“

In ihren Forschungen beschäftigt sich die Professorin schon seit längerer Zeit mit der altersspezifischen Mediennutzung und ihrer Anwendung im Dialogmarketing (vgl. z.B. http://bit.ly/AgdAYX)  Zu dieser Thematik liegt auch eine von ihr betreute Masterarbeit mit dem Thema „Auswirkungen der Zielgruppe Best Ager auf werbliche Kommunikationskonzepte in Deutschland“ von Dipl.-Wirtsch.-Ing. M.A. Sebastian Riemenschneider vor.

Die Masterarbeit entstand vor dem Hintergrund, dass in den Medien vornehmlich jüngere Menschen zu sehen sind, obwohl die Zielgruppe Best Ager als konsumfreudig und kaufkräftig beschrieben werden kann. Nicht nur ihre Konsumfreudigkeit und Kaufkraft, sondern vor allem der Aspekt, dass sich Deutschland in einem demografischen Wandel befindet und die damit verbundene Alterung Deutschlands, macht dieses Thema so interessant.

Angesichts des demographischen Wandels wird aber auch die effiziente Ansprache der Kinder und Jugendlichen  als Kunden von morgen immer wichtiger. Kinder und Jugendlicher erleben die  Medienwelt in einer gänzlich anderen Art als Erwachsene. Bereits die Generation Z, d.h. die nach 1990 Geborenen sind mit dem Internet aufgewachsen. Kinder können sich ein Leben ohne Internet und neuerdings auch Smartphone, iPad und Tablets kaum noch vorstellen. Sie gehen spielerisch und ganz selbstverständlich mit den neuen Medien und den sozialen Netzwerken um.  Mit klassischen Medienkonzepten sind sie nicht mehr wirkungsvoll zu erreichen. Das Dialogmarketing muss sich  diesen neuen Herausforderungen stellen und angepasste Konzepte entwickeln.

Ziel der User Group „Dialogmarketing in der Energiewirtschaft“ ist es, die Kommunikation zwischen Wissenschaft und Praxis sowie zwischen den Praktikern untereinander zu fördern und Synergien zu nutzen. Die User Group richtet sich vor allem an  Führungskräfte und Mitarbeiter der Bereiche Marketing, Vertrieb und Unternehmenskommunikation in Energieversorgungsunternehmen. Die Leitung der User Group Dialogmarketing wird von Prof. Dr. Heiko Auerbach von der FH Stralsund (http://www.heiko-auerbach.de/heiko-auerbach/Home.html) wahrgenommen.

Agenda und Organisationshinweise Energieforen Leipzig, User Group Dialogmarketing

Nähere Informationen zur Veranstaltung unter http://www.energieforen.de/de/efl/eflleistungen_1/eflusergroups/costumercarecentermanagement/startseitedialogmarketing.jsp

31.1.2012

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Neue Technologien als Innovationstreiber im Kundenservice: Intensiver Wissenstransfer erforderlich

Angesichts der zunehmenden Technologiedynamik wird der intensive Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis in Form eines ständigen Wissenstransfers unerlässlich. Die Leiterin des Labors Marketing und Multimedia (MuM) an der Hochschule Bremerhaven, Prof. Dr. Heike Simmet, leistet auf der vom 27.2.2012 bis zum 1.3.2012 stattfindenden 14. Leitmesse für modernes Customer Care Management, der Call Center World in Berlin, einen aktiven Beitrag zu diesem Wissenstransfer. Es geht ihr vor allem darum, die Chancen der drei Megatrends Mobile, Echtzeit und Cloud für die neue digital-vernetzte Welt des Kundenservices aufzuzeigen. Auf der Call Center World im Estrel Convention Center ist die Social Media Expertin Simmet gleich mehrfach eingebunden.

Als Mitglied im Beirat des Instituts für Customer Experience Management (http://www.i-CEM.de), Hamburg, informiert sie auf der Call Center World zusammen mit dem Institutsleiter Rainer Kolm und Harald Zapp, ebenfalls Beirat im I-CEM, über neue Entwicklungen und Trends im Kundenbeziehungsmanagement. Das Institut für Customer Experience Management – I-CEM – ist ein Netzwerk von Know-how Trägern im Bereich des innovativen Kundenbeziehungsmanagements. Der Messestand des Instituts befindet sich auf der Galerie in Halle 4 auf der Call Center World.

Am 28. Februar nimmt Prof. Dr. Heike Simmet am Expertengespräch „Von Welterklärungsmaschinen und der unsichtbaren Servicekommunikation teil: Visionen für die Mensch-Maschine-Interaktion.“  Teilnehmer der Diskussionsrunde sind außerdem Günter Greff (Call Center-Experts), Walter Benedikt (3C Dialog), Bernhard Steimel (Mind Business), Andreas Klug (ITyX), Peter Gentsch (Business Intelligence Group) und Heinrich Welter (Genesys).  Die Moderation übernimmt der bekannte Wirtschaftsjournalist und Chefredakteur des Nachrichtenmagazins Neue Nachricht Gunnar Sohn (http://ne-na.de).

Darüber hinaus gestaltet die Marketingprofessorin in ihrer Funktion als Aufsichtsrätin der DIALOGTEAMS AG auch den Strategie-Workshop der DIALOGTEAMS AG mit. Die DIALOGTEAMS AG (http://www.dialogteams.com) ist ein Premium Anbieter im Telemarketing und bietet als Spezialist im Outsourcing exklusive und hochwertige Teams für anspruchsvolle Aufgaben im Kundenservice.

Zudem werden Interviews mit Experten aus der Customer Care Branche von der Marketingprofessorin auf der Call Center World 2012 geführt.

30.1.2012

Social Media nun auch von Ärzten und Zahnärzten praktiziert

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Immer mehr Ärzte und Zahnärzte entdecken das immense Weiterempfehlungspotenzial von Social Media für ihr eigenes Praxismanagement. Nach einer Umfrage des Ärztenachrichtendienstes (ÄND) nutzt bereits mehr als jeder zweite niedergelassene Arzt soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter & Co. Zudem ist weit mehr als die Hälfte der Ärzte fest davon überzeugt, dass Social Media in Zukunft eine noch wichtigere Rolle spielen wird. Vor allem die regionalen Bewertungsplattformen wie Qype gewinnen für das Praxismanagement an Bedeutung.

Diese Situation wird an der Hochschule Bremerhaven unter der Leitung der Marketing-Professorin Heike Simmet mithilfe einer eigens hierfür entwickelten Studie untersucht. Erfasst werden die Einschätzungen und Meinungen über soziale Medien sowie das vorherrschende Verständnis von sozialen Kommunikations- und Dialogplattformen. Aus diesen Untersuchungen werden dann in einem zweiten Schritt konkrete Handlungsempfehlungen für den effizienten und zielgerichteten Einsatz von Social Media abgeleitet. Die Ergebnisse werden auf dem Blog hsimmet.com veröffentlicht und stehen dort kostenlos zum Download bereit.

Prof. Dr. Heike Simmet war mehr als 10 Jahre im Zusatzstudium Praxismanagement an der Hochschule Bremerhaven als Dozentin für Praxismarketing tätig und ist ausgewiesene Spezialistin auf dem Gebiet des Social Media Managements.

Folgender Link führt zu dem kurzen Online-Fragebogen:

www.surveymonkey.com/s/SocialMediaChance

Prof. Dr. Heike Simmet ist Professorin für Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule Bremerhaven, Referentin, Dozentin und Beraterin. Nähere Informationen zu den Tätigkeitsfeldern unter www.heikesimmet.com und www.hsimmet.com

29.10.2011

Social Media: Mit Facebook, Twitter und Co. im Dialog mit den Kunden

Soziale Medien wie Facebook, Twitter, Youtube und Blogs haben weltweit im Sturm die Kommunikation in Wirtschaft und Gesellschaft erobert.  Prof. Dr. Heike Simmet zeigt in einem Vortrag am 14.11.2011 den Mitgliedern und Gästen der Gesellschaft Bremerhaven 1947 die aktuelle Entwicklungen auf  und verdeutlicht anhand von praktischen Beispielen die Nutzungsmöglichkeiten von sozialen Medien für den Dialog mit den Kunden.

Vor allem für die jüngere Generation ist die Kommunikation über soziale Netzwerke mittlerweile zum Standard avanciert. Aber auch in der Altersgruppe 50+, den sogenannten Best Agern oder Silver Surfern zeigen sich deutliche Trends in Richtung der Nutzung von sozialen Medien. Was ist neu an dieser Art der Kommunikation und wie können sich Unternehmen hierauf einstellen? Ist diese Art der Kommunikation überhaupt effizient oder bloß ein unnützer Zeitfresser? Soll man hier nun auch persönlich aktiv werden oder kann man sich dem Trend entziehen?

Diesen Fragen geht Frau Prof. Dr. Heike Simmet in ihrem Vortrag am 14. November 2011 vor den Mitgliedern und Gästen der Gesellschaft Bremerhaven 1947 nach. Sie zeigt die Entwicklungen in Richtung eines Dialoges mit den Kunden auf und verdeutlicht anhand von praktischen Beispielen die Nutzungsmöglichkeiten von sozialen Medien.

Die Gesellschaft Bremerhaven 1947 ist eine Vereinigung weiblicher und männlicher Mitglieder, die in zahlreichen Berufszweigen, meistens in leitender Funktion, tätig sind. Die Vortragsthemen widmen sich vornehmlich den Fragen der Politik und der Wirtschaft; daneben gibt es Veranstaltungen, die sich mit kulturellen Themen befassen. Außerdem führt die Gesellschaft Bremerhaven Besichtigungsveranstaltungen und gesellige Zusammenkünfte durch.  Die Gesellschaft Bremerhaven 1947 unterhält freundschaftliche Kontakte zum Club zu Bremen und zum Übersee-Club e. V. Hamburg.

29.10.2011

Social Media Studie 2011: Aufholbedarf im Customer Care

Social Media gewinnen im neuen Commerce 2.0 einen immer höheren Stellenwert. Ein rundum und allerorts verfügbarer 24 Stunden Kundenservice wird mehr und  mehr erwartet. Die Anforderungen an den Kundenservice haben sich somit deutlich erweitert. In ihrem Vortrag  zum Thema „Social Media Studie 2011: Aufholbedarf im Customer Care“ auf der Tagung „Erfolgreiches Call Center“ am 8.11.2011 in Hanau zeigt die Professorin Heike Simmet die Ergebnisse ihrer Studie zur Nutzung vom Social Media im Kundenservice auf und verdeutlicht aktuelle Entwicklungen.

Insgesamt lässt sich noch ein erheblicher Nachholbedarf der gesamten Callcenter Branche in der Social Media Nutzung zum Zwecke des Kundenservices konstatieren. Offenbar hat die Callcenter Branche einen Megatrend erst recht spät für sich entdeckt. Immense Chancen der Profilierung im harten Wettbewerb bleiben bislang ungenutzt. Die Konsequenzen der Umbrüche, die für die gesamte Callcenter Branche absehbar sind, werden deutlich unterschätzt.

Dennoch zeigen sich gerade in den letzten Monaten immer mehr erfolgversprechende Ansätze der Integration von Social Media in den Kundenservice. Allen voran ist die IT-Branche äußerst aktiv. So wickelt Dell beispielsweise immer mehr Kundenanfragen über das Social Web ab und setzt zugleich stark auf user-generated Content. Aber auch in eher konservativen Branchen werden Social Media Ansätze im Kundenservice durch Callcenter immer häufiger integriert. Beispielhaft können hier die Ansätze der Telekom mit „Telekom hilft“, der Deutschen Bahn mit ihrem Twitter-Service, im Versicherungsbereich die R+V 24 oder das Kundenforum der Helsana Versicherungen mit dem Ansatz „Kunden helfen Kunden“ genannt werden. An den Vorreiter der Integration von Social Media im Kundenservice, den amerikanischen Online-Schuhhändler Zappos, der mit seinem holistischen Ansatz einen außergewöhnlich umfassenden und zugleich proaktiven Kundenservice durchführt, kommt jedoch noch kein deutsches Unternehmen heran.

Deutliche Fortschritte macht auch die Integration von Social Media Monitoring in der Callcenter Branche. Durch die Weiterentwicklung der quantitativ orientierten Social Monitoring Systeme in Richtung der qualitativen Sentimentanalysen und durch die Integration von semantischen Analysen zur Strukturierung von Sinnzusammenhängen der Äußerungen im Social Web bewegt sich die Branche einen deutlichen Schritt in Richtung einer umfassenderen Nutzung von Social Media Plattformen. Hieraus ergibt sich zugleich wesentlich stärker die Aufgabe der Frühwarnung und der Implementierung von Frühwarnsystemen, um Spitzen von Kundenanfragen schon frühzeitig erkennen, Peaks abmindern und Service proaktiv leisten zu können.

Entscheidend ist, dass Social Media nicht lediglich als ein zusätzlicher Kanal angesehen wird, den es neben den vorhandenen Kanälen zu bedienen gilt, sondern dass man sich der immer weiter voranschreitenden Änderung der Kommunikationskultur stellt und diese auch intern integriert.

Social Media wirkt auf drei Ebenen des neuen Commerce 2.0 auf die Strukturen und Prozesse im Callcenter ein.

Zunächst einmal sind die Chancen von Social Media im Kundenservice als einen Dialog 2.0 zwischen Mitarbeitern und Kunden zu erkennen, Schritt für Schritt zu implementieren und später auch umfassend wahrzunehmen.

Darüber hinaus kommt es darauf an, die vielfältigen internen Nutzungspotentiale im Sinne des Enterprise 2.0 Ansatzes zu erkennen und sukzessive zu integrieren. Hier liegen die Chancen vor allem im Aufbau eines effizienten Wissensmanagements durch die konsequente Einbindung von Wikis und Blogs in der internen Kommunikation. Hierdurch lässt sich zugleich eine signifikant messbare Verbesserung des Kundenservices erzielen.

Angesichts des demographischen Wandels und der zunehmenden Knappheit von qualifizierten Mitarbeitern für die immer anspruchsvoller werdende Tätigkeit im Callcenter erweist sich zudem die eigene Nutzung von Social Media zur Profilierung und zum Employer Branding als immer wichtiger. Social Media Manager, die nicht nur über die erforderlichen Qualifikationen, sondern auch über das notwendige Maß an Empathie für die komplexen Aufgaben des Agierens und Reagierens im Social Web verfügen, sind in allen Branchen gesucht. Die Callcenter-Branche hat aufgrund ihres seit Jahren bestehenden Imageproblems hier bislang keine gute Startposition als attraktiver Arbeitgeber.

Die Aufgaben von Social Media im Callcenter sind vielfältig und gehen über das Betreiben einer Facebook-Seite oder eines Twitter-Accounts weit hinaus. Die Integration von Social Media bleibt also auch in Zukunft eine Herausforderung für die Callcenter-Branche.

Ein Beitrag  zur Studie  von Prof. Dr. Heike Simmet mit dem Titel:

„Social Media im Kundenservice: Herausforderungen für Callcenter im Commerce 2.0“

kann als E-Book kostenlos auf der Website www.lmm.hs-bremerhaven.de (Downloadbereich) oder auf der Website www.erfolgreiches-callcenter.de herunter geladen werden.

Das Erfolgreiche Callcenter (http://www.erfolgreiches-callcenter.de) bringt Anwender, Führungskräfte, Referenten und Lösungsanbieter ins Gespräch. Denn hier werden Herausforderungen diskutiert, Erfahrungen ausgetauscht und Bekanntschaften geschlossen. Aus 43 eingereichten Themenvorträgen wurden aktuell 16 Beiträge ausgewählt. Folgender Link führt zur Agenda: http://www.erfolgreiches-callcenter.de/agenda.html

20.10.2011

Präsentation der Studienergebnisse zur Nutzung von Social Media in Spedition und Logistik auf dem Social Media Day des DVZ am 18.11.2011

Auch für Logistik- und Transportunternehmen ist Social Media ein relevantes Thema. Die Logistikwelt ist hoch vernetzt – also geradezu prädestiniert, um sich hier positiv aufzuladen.  Die  Ergebnisse der Studie „Social Media in Spedition und Logistik“ werden von Prof. Dr. Heike Simmet auf dem Social Media Day des DVZ am 18.11.2011 in Hamburg präsentiert.

Social Media ist im Begriff, die Businesswelt zu erobern. Und das ist keine sanfte Revolution. Schon jetzt betreiben viele Unternehmen und Marken ihre eigenen Plattformen und Gruppen in Facebook, Xing und Co. Man vermutet zu Recht viele Chancen: Neukundengewinnung, Intensivierung von bestehenden Kundenbeziehungen, Ausbau der Markenbekanntheit und -relevanz, Aftersales-Support, Recruiting etc. Das sind Themen, die den Mittelstand genauso betreffen wie die Konzerne. Aber wie erschließt man diese Potenziale und umgeht dabei die vorhandenen Risiken?

Die in Kooperation mit Studierenden der DAV Bremen durchgeführte Studie „Nutzung von Social Media in Spedition und Logistik“ liefert Antworten auf diese hochaktuellen Fragen.

Trendstudie Social Media in Spedition und Logistik Oktober 2011_Kurzfassung

Nähere Informationen zum Programm finden Sie hier:

http://www.dvz.de/veranstaltungen/veranstaltung/dvzid/18112011-social-media-day-logistik-und-trans.html

09.10.2011

Effizienzmessungen im Social Media Marketing

Bei der diesjährigen Tagung am 28. September an der Frankfurt School of Finance & Management war der Name des wissenschaftlichen interdisziplinären Kongresses für Dialogmarketing Programm: Die Vorträge kamen aus verschiedenen Fachbereichen und hatten unterschiedlichste Themen: Wirtschaftlichkeit von Couponingangeboten (Prof. Dr. Bernd Skiera, Goethe-Universität Frankfurt), Wirkung von Dialogmarketing auf die Markenwahrnehmung (Sebastian Saarbeck vom Centrum für interaktives Marketing und Medienmanagement der Universität Münster), Effizienzmessungen im Social Media Marketing (Prof. Dr. Heike Simmet, Hochschule Bremerhaven) oder Erfolgskontrolle von Telemarketingmaßnahmen. Hinzu kamen Referate aus Recht und Technik, etwa aus den Feldern Telefon- und Onlinemarketing. Die Resonanz auf diese Vielfalt war sehr positiv. Prof. Heike Simmet, Hochschule Bremerhaven, untersuchte  „Effizienzmessungen im Social Media Marketing“. Social Media seien mittlerweile zum Kommunikationsstandard avanciert. Da sich jedoch ein Großteil der Inhalte im Social Web der Kontrolle entziehen, sind neue Ansätze der Effizienzmessung erforderlich und es müssen völlig andere Spielregeln beachtet werden. „Der Dialog im Social Web wird immer intensiver – ob ein Unternehmen aktiv mitwirkt oder nicht. Die Kontrolle der Inhalte des Social Webs wird unterlässlich, eine Kontrolle über die Inhalte ist jedoch nicht möglich“, so das Fazit der Expertin.Einzelheiten zum Kongressablauf unter: http://www.ddv.de/index.php?id=135

30.09.2011

Best of Show Award für innovative Lösungen rund um den Kundenservice

Frankfurt am Main – Freundlichkeit alleine reicht heute nicht mehr aus, um Kunden zu begeistern. Gefragt sind neue Konzepte, die es Unternehmen ermöglichen, im Moment des Dialogs mit Kunden und Interessenten über maximale Fachkompetenz zu verfügen. Die Brancheninitiative Contact Center Network hat in Kooperation mit dem Management Circle auf der Frankfurter Fachkonferenz Contact Center Trends den „Best-of-Show-Award“ für innovative Lösungen rund um den Kundenservice verliehen.

In der Kategorie „Personalmanagement“ wurde das Konzept des Servicedienstleisters Intercept Solutions GmbH prämiert. „Der Gewinner hat es geschafft in eine Personaleinsatzplanung neben den betriebswirtschaftlichen Faktoren auch soziale Komponenten mit einfließen zu lassen. Der Lösungsansatz hat die Jury sofort überzeugt“, bewertete Roy Reinelt von digital-dialog in seiner Laudatio die Vergabe an das Unternehmen aus Hamburg.

In der Kategorie „Technologie“ prämierte der Juryvorsitzender Michael Holle aus dem Contact Center Network (CCN) die Analysesoftware Smart Web Analyst von der Firma HMI. Das Programm sucht, identifiziert und verfolgt Diskussionen im Social Web und macht auf diese Weise Trends und Tendenzen messbar. „Die Analyse von Stimmungen und der Dialog mit Verbrauchern innerhalb der sozialen Netzwerke wird in Zukunft eine große Rolle im Contact Center-Geschäft spielen“, resümierte Holle.

Die Internet4you GmbH wurde als Gewinner der Kategorie „Organisation & Prozesse“ ausgezeichnet. „Die gezeigte Lösung ermöglicht es jedem Benutzer, sich eine eigene Cloud zusammen zu stellen – und das ohne tiefere Kenntnisse der IT-Administration. Das hat die Jury beeindruckt“, kommentierte Marketing-Professorin Heike Simmet von Hochschule Bremerhaven die Preisübergabe vor den Gästen in der Frankfurter Commerzbank Arena.

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 30/09/2011

Best of Show Award 2011

Bild: Die Jury mit den Preisempfängern des Best of Show Awards auf den Contact Center Trends 2011

Bild: Roj Reinelt (Digital Dialog), Prof. Dr. Heike Simmet (Hochschule Bremerhaven) und Michael Vlajic (Management Circle) bei der Preisverleihung des Best of Show Award auf den Contact Center Trends in der Commerzbank Arena

Quelle: http://ne-na.de/auszeichnung-fuer-smarte-servicekonzepte-analyse-von-stimmungen-im-netz-soziale-faktoren-beim-personaleinsatz-und-cloudcomputing-ohne-it-kenntnisse/001130

21.08.2011

Zukunft Dialog – Social Media und Web 2.0 in der Versicherungsbranche

Die Leiterin des Labors Marketing und Multimedia (MuM) an der Hochschule Bremerhaven, Prof. Dr. Heike Simmet, referiert auf dem Symposium »Zukunft Dialog – Social Media und Web 2.0 in der Versicherungsbranche« am 21. und 22. September in Wien zum Thema „Socia Media und Mobile Web: Herausforderung für das Customer Care Center Management von Versicherungen.“ Im Mittelpunkt des Vortrages steht die Eroberung des Kundenservices durch Social Media und Mobile Web.  Das Customer Care Center in diesem Bereich noch Nachholbedarf haben, belegen die aktuellen Ergebnisse einer empirischen Studie an der Hochschule Bremerhaven. Ein  Blick in andere Branchen erläutert  Best Practice Beispiele.  Konsequenzen für Organisation, Prozesse und Schnittstellen des Social Media Einsatzes werden thematisiert und es erfolgt ein Ausblick auf die zentralen Fragen des Customer Care Centers 2.0.

Im Rahmen des Symposiums werden Experten aus Versicherungs- und Dienstleistungsunternehmen über aktuelle Projekte und Aktivitäten aus dem Bereich Social Media, mobile Applikationen und Web 2.0 berichten und Hintergrundinformationen, Handlungsempfehlungen und einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen geben.

Die Versicherungsforen Wien sind eine Marke der Versicherungsforen Leipzig, die sich als Brücke zwischen Versicherungswissenschaft und Versicherungspraxis verstehen. Dabei sind die Versicherungsforen Wien der Wissenschaftlichkeit genauso verpflichtet wie dem Anliegen der Praxis, das Wissen anwendungsorientiert zu entwickeln und bereitzustellen.

Weitere Informationen unter:  http://www.versicherungsforen.at/fs/vfl/de/wien/index.jsp

26.6.2011

Herausforderung Social Media: Qualifikation der Mitarbeiter 

Es ist nicht mehr ausschließlich die Presse-Abteilung eines Unternehmens, die mit den Kunden in Kontakt tritt, sondern vielmehr jeder einzelne Mitarbeiter. Diejenigen Mitarbeiter, die in direktem Dialog mit den Kunden stehen, sollten daher auf die neuen Herausforderungen vorbereitet werden. Eine entsprechende Qualifikation und ein angemessenes Verhalten in den öffentlichen Medien sind unabdingbar.

Die sozialen Netzwerke können außerdem zur Informationssammlung genutzt werden – etwaige Beschwerden oder Anregungen von Kunden, die über Social Media bekundet werden, sollten auch dort analysiert und ernst genommen sowie im Rahmen eines effizienten Qualitätsmanagements zeitnah bearbeitet werden. Dabei ist zu bemerken, dass der Umgangston in den sozialen Netzwerken eher freundschaftlich und weniger distanziert ist.

Zum Video der Verfasserin Melissa Adolf, Masterstudentin des Studiengangs Change Management in kleinen und mittelständischen Unternehmen an der Hochschule Bremerhaven:

Weitere Informationen auf dem Blog von Prof. Dr. Heike Simmet http://hsimmet.com

www.marketing-multimedia.de

26.6.2011

Herausforderung Social Media: Machtverschiebungen im Customer Care Management

Noch vor wenigen Jahren gehörten der Einsatz von Telefongesprächen, Werbebriefen, Emails oder auch Katalogen zu den herkömmlichen Kommunikationskanälen zwischen Unternehmen und Kunden. Diese Kanäle und auch der dazu gehörige Kommunikationsstil gelten heute schon als veraltet.

Die neuen Nutzungspotenziale, die sich mit dem Einsatz von Social Medien ergeben, verändern die Kommunikationswelt grundlegend. In Social Media wie Facebook erwarten Kunden eine tendenziell eher freundschaftlichere Kommunikation, gerne auch in längerer Textform. Hingegen erwarten Kunden bei Twitter, die so genannten Follower, einen Kommunikationsstil in Form von Short Massages, ähnlich einer SMS.

Social Media machen den Weg frei zur Real-in-Time Kommunikation zwischen Kunden und Unternehmen. Gerade hier stehen Unternehmen einer neuen Herausforderung gegenüber – Wer sind die Menschen, die über mein Unternehmen online kommunizieren? Reden sie positiv oder gar negativ über meine Produkte? – und eine der wichtigsten Fragen: Welcher Zielgruppe können sie zugeordnet werden? Die Zielgruppenfestlegung und -feststellung wird mit Facebook & Co. eine ganz neue Herausforderung für Unternehmen. Konnten Unternehmer vor wenigen Jahren noch selbst bestimmen, zur welcher Zeit und wie sie mit ihren (potenziellen-)Kunden in Kontakt traten, stehen sie heute einer Machtverschiebung gegenüber. Kunden entscheiden heute, wann sie mit einem Unternehmen eine Beziehung eingehen wollen.

Real-in-Time Kommunikation bietet Chancen, birgt aber auch Gefahren. Immer dann, wenn es zur Unzufriedenheit von Seiten der Kunden kommt und dieser Frust auch online – für die gesamte Community – lesbar gemacht wird. Hier gilt es, den verantwortlichen Mitarbeitern geeignete Business Rules zur Hand zur geben, damit auch mit negativen Feedbacks – für beide Seiten – zufriedenstellende Lösungen gefunden werden können.
Zum Video der Verfasserin Jessica Schmidt, Masterstudentin des Studiengangs Change Management in kleinen und mittelständischen Unternehmen an der Hochschule Bremerhaven:

Weitere Informationen auf der Website von Prof. Dr. Heike Simmet http://heikesimmet.com

07.06.2011

XING, Facebook, Twitter & Co. – Alles nur Geschwätz?“ oder „Beruflicher Einsatz von Social Media – sinnvoll und effizient?“

Die Leiterin des Labors Marketing und Multimedia (MuM) an der Hochschule Bremerhaven präsentiert die Ergebnisse einer Studie über den Stand der Nutzung sozialer Medien wie Twitter, Facebook & Co im Kundenservice. Sie verdeutlicht

anhand von praktischen Fallbeispielen, wie Social Media ganz konkret als
Instrument des Kundenservices eingesetzt werden können. Hintergrund ist
folgender: Kunden wollen nicht mehr Werbung oder Unternehmensinformationen über
die neuen Social Media Kanäle, sondern einfach mehr Service und mehr Dialog mit
den Unternehmen. Immer mehr Unternehmen wagen mittlerweile das Abenteuer im
Dialog 2.0 mit den Kunden. Jüngstes Beispiel ist Die Bahn, die mit ihrem neuen
Twitter Account versucht, dem steigendem Bedarf nach mehr Service gerecht zu
werden.

Referenten und Themen in der Social Media Night im Rahmen der b2d BusinessLife in der Halle 7 in Bremen sind:

1. Angelika Dorsch
Social Media – Warum eigentlich? Kommunikationstrainerin
Schwerpunkte: Social Media – und Politische Kommunikation
http://www.marketing-easy.de

2. Inga Becker
Social Media als Werkzeugkasten für den Aussendienst. Kommunikationswissenschaftlerin
PR-Beraterin und Texterin
http://www.supercreatives-group.com
http://www.stepupag.de

3. Manuela Baltosée
Facebook vs. XING Systemisch psychologische Beraterin
Ambassador „XING Bremen und Umgebung“
http://www.ctb-baltosee.de

4. Zoltán Kovács
Social Media Networking – Immer einen Schritt voraus sein http://www.ptsgroup.de/
http://www.ptsgroup.de/kontakt/kovacs.html

5. Prof. Dr. Heike Simmet
Social Media im Kundenservice Professorin für Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule Bremerhaven
http://www.lmm.hs-bremerhaven.de/index.php?seite_id=14&parent_id=18

Freuen Sie sich auf hochkarätige Kontakte, nachhaltige Gespräche in ruhiger und entspannter Atmosphäre und über spannende Vorträge zum Thema „Social Media“.

29.05.2011

Social Media – ein Instrument des Beschwerdemanagements für Krankenversicherungen?!

Auf dem 2. Arbeitstreffen der User Group „Kunden- und Servicemanagement in der Krankenversicherung“ der Gesundheitsforen Leipzig referierte die Leiterin des Labors Marketing und Multimedia (MuM) an der Hochschule Bremerhaven zum Thema „Social Media – Ein Instrument des Beschwerdemanagements für Krankenversicherungen?!“ am 26.5. und 27.5.2011 in Leipzig.


Das Foto zeigt die beiden Professoren Dr. Heiko Auerbach und Dr. Heike Simmet zusammen mit Dipl.-Volkswirt Marko Gulde

Die fortschreitende Umgestaltung und Erneuerung des Gesundheitssystems wird begleitet von zunehmendem Kostendruck und verschärftem Wettbewerb zwischen den beteiligten Akteuren. Für die Unternehmen wird es daher verpflichtend, ihre Organisationsformen, -strukturen und Geschäftsprozesse kritisch zu hinterfragen. Des Weiteren sind Schnelligkeit und Wissen erfolgskritische Aspekte in einer dynamischen Wirtschaftswelt.

Forschung und Entwicklung leben vom gegenseitigen Austausch und von konstruktiven Kooperationen. Aus dieser Überzeugung heraus fördern unterstützen die Gesundheitsforen Leipzig (http://www.gesundheitsforen.net/lf/fs/de/gfl/index.jsp) den Gedanken- und Erfahrungsaustausch zwischen Wissenschaft und Praxis im Rahmen ihrer User Groups. Innerhalb von themenspezifischen User Groups kommen Wissenschaftler und Mitarbeiter aus der Praxis regelmäßig in persönlichen Treffen zusammen, um sich im Hinblick auf fachliche Fragestellungen auszutauschen, Synergien zu nutzen und um sich gegenseitig neue Impulse für die eigene Projektarbeit zu geben. Die User Group Kunden- und Servicemanagement in der Krankenversicherung richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus den Bereichen Kundenservice, Versichertenbetreuung, Marketing, Vertrieb, Beschwerdemanagement, Unternehmensentwicklung und -steuerung sowie Customer Care Centern der Gesetzlichen und Privaten Krankenversicherung.

Beim 2. Arbeitstreffen der User Group drehte sich alles um den aktuellen Themenkreis Beschwerde-, Prozess- und Qualitätsmanagement: Die Vortragsreihe eröffnete Prof. Dr. Heiko Auerbach mit seinem Grundsatzreferat „Die Beschwerde als Chance für Marketing und Vertrieb.“ Anschließend wurden unterschiedliche praktische Umsetzungsmöglichkeiten des Beschwerdemanagements für Krankenversicherungen aufgezeigt. Der zweite Tag des Arbeitstreffens stand ganz im Zeichen von theoretischen Modellen und praktischen Umsetzungsmöglichkeiten des Prozess- und Qualitätsmanagements für Krankenversicherungen.

Die Veranstaltung wurde moderiert von Prof. Dr. Heiko Auerbach (FH Stralsund), der seit Jahren auch als Dozent im Weiterbildungsstudium Communication Center Management (CCM) an der Hochschule Bremerhaven tätig ist (http://www.heiko-auerbach.de/heiko-auerbach/Home.html). Die fachliche Betreuung erfolgte durch Marko Gulde von den Gesundheitsforen Leipzig.

Die Vortragscharts von Prof. Dr. Heike Simmet zum Thema „Social Media – Ein Instrument des Beschwerdemanagements für Krankenversicherungen?!“ stehen auf der Website www.marketing-multimedia.de  zum downloaden zur Verfügung.

29.05.2011

Wissenschaftlicher Dialog auf dem Gebiet des Customer Care Managements wird intensiviert

Die heutige Dynamik in der Wirtschaft schreitet immer schneller voran. Vor allem auf dem Forschungsfeld des Customer Care Managements zeichnet sich ein tief greifender Wandel vorhandener Strukturen und Prozesse ab. Die Komplexität dieser Entwicklungen erfordert, dass ein verstärkter Austausch des vorhandenen Forschungs-Know-hows erfolgt. Vor diesem Hintergrund vereinbarten die beiden Professoren Dr. Heike Simmet (Hochschule Bremerhaven) und Dr. Heiko Auerbach (Fachhochschule Stralsund) eine Intensivierung des wissenschaftlichen Dialogs auf dem Gebiet des Customer Care Managements.Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Wissenschaftlern hat Tradition: Beide studierten Wirtschafts- und Sozialwissenschaften an der Technischen Universität Dortmund und promovierten bei Prof. Dr. Dr. h. c. Hans Günther Meissner. Auch nahmen Sie beide lange Zeit eine Gastprofessur an der École Superieure de Commerce et d’Administration, Amiens/Frankreich sowie eine Gastprofessur an der International School of Management (ISM), Dortmund, wahr. Seit 1996 ist Herr Dr. Auerbach Professor für Marketing-Management & Entrepreneurship an der Fachhochschule der Hansestadt Stralsund. Prof. Dr. Heike Simmet ist seit 1997 an der Hochschule Bremerhaven als Professorin für Marketing, Communication Center Management, Social Media und Change Management tätig. Charakteristisch für die Forschungen der beiden Professoren ist der ganzheitlich geprägte, strategisch und interdisziplinär ausgerichtete Ansatz, der zugleich immer auch einen ausgeprägten Praxisbezug aufweist.Prof. Dr. Heiko Auerbach ist seit Jahren Dozent im Weiterbildungsstudium Communication Center Management (CCM) an der Hochschule Bremerhaven, das von der Professorin Heike Simmet aufgebaut und seit 2004 wissenschaftlich geleitet wird. Im Mai nahmen Sie beide an einer von Prof. Dr. Heiko Auerbach geleiteten Tagung der Gesundheitsforen Leipzig zum Thema „Kunden- und Servicemanagement in der Krankenversicherung“ teil.

Das Foto zeigt Prof. Dr. Heike Simmet (Hochschule Bremerhaven) und Prof. Dr. Heiko Auerbach (FH Stralsund)

04.05.2011

Video Social Media im Kundenservice: Ganzheitlicher Ansatz gefordert

Professorin Heike Simmet im Gespräch mit Rainer Kolm, Institut für Customer Experience Management (I-CEM), Hamburg, zum Thema „Social Media im Kundenservice“. Im Mittelpunkt des Gesprächs steht die Frage, welche Auswirkungen die Nutzung von Social Media auf die Organisationsstrukturen und Prozesse in den Unternehmen hat.

http://www.youtube.com/watch?v=ArfgKiB3cz4

13.04.2011

Social Media im Lebensmitteleinzelhandel: Deli – quo vadis? Zukunft mit Facebook, Twitter & Co ?Am 11.4.2011 referierte die Professorin Heike Simmet auf der Verbandstagung der führenden Delikatessenhändler Corpus Culinario (www.corpus-culinaro.de) in Essen zu den Chancen der Nutzung von Social Media für den Lebensmittelhandel. Social Media wird die Kommunikation im Handel grundlegend verändern. Der Wirkungsgrad und die Reichweite von Social Media werden von Monat zu Monat höher. Die Entwicklung ist längst über einen kurzfristigen Hype hinausgewachsen.  •Die Nutzung von Social Media ist zudem deutlich kostengünstiger als die Verwendung klassischer Medien. Gerade kleinen Handelsunternehmen stehen heute durch Social Media Instrumente zur Verfügung, die früher nur von den Großunternehmen nutzbar waren. Die Möglichkeit einer multimedialen Präsenz kann die Profilierung in der Region wesentlich erleichtern. Zudem besteht die Chance des Aufbaus eines echten Dialoges mit den Kunden. Es lassen sich darüber hinaus neue Wachstumsfelder, vor allem durch Online-Shopping erschliessen.

Im Delikatessenhandel ergeben sich besondere Chancen für die Nutzung von Social Media zur Kundenbindung, zur Steigerung der Abverkäufe und zur Platzierung von Cross-Sellingangeboten, da aufgrund der hohen Anteilnahme der Kunden von Delikatessen die Bereitschaft zur aktiven Mitwirkung an der Kommunikation in den sozialen Netzen besonders groß ist. Der Kunde sucht hier aktiv nach Informationen im Netz. Es können somit vergleichsweise leicht „Fans“ z.B. für eine Facebookseite gewonnen werden. Hierdurch lassen sich vor allem Bekanntheit und Image fördern. Auf Twitter können vor allem Angebote und Verkaufsförderungsaktionen promotet werden. Hier gestaltet sich der Aufwand am geringsten. You Tube wiederum eignet sich besonders gut für die Plazierung von kleinen Podcasts bzw. Videos, z. B. um das Erlebnis „Delikatesseneinkauf“ visuell ansprechend kommunizieren zu können. Auf eigenen Blogs können Themen mit Hintergrundinformationen rund um das Thema Delikatessen platziert werden.

Im Vortrag verdeutlichte die Professorin anhand praktischer Beispiele die konkreten Umsetzungsmöglichkeiten von Social Media im Lebensmittelhandel. Das Thema Social Media im Lebensmittelhandel knüpft unmittelbar an ein langjähriges Forschungsgebiet der Marketingprofessorin an.  Sie hat an der TU Dortmund bereits 1989 zum Themengebiet „Neue Informations- und Kommunikationstechnologien im Marketing des Lebensmitteleinzelhandels“ promoviert und zahlreiche Artikel rund um das Thema Warenwirtschaft und neue Medien in Fachzeitschriften wie der Lebensmittelzeitung veröffentlicht.

Der Vortrag steht als pdf im Downloadbereich der Website www.marketing-multimedia.de zur Verfügung.

Weiterbildungsstudium Communication Center Management (CCM) auf der Call Center World 2011

Die wissenschaftliche Leiterin im Weiterbildungsstudium Communication Center Management (CCM) an der Hochschule Bremerhaven Prof. Dr. Heike Simmet beriet auf der diesjährigen Call Center World (CCW) zahlreiche Interessenten über das attraktive Studienangebot.  Wie in jedem Jahr wurde der Branchentreff nicht nur zum Informationsaustausch, sondern auch zum Networking unter Ehemaligen des Weiterbildungsstudiums genutzt. Im Mittelpunkt standen die Nutzungsmöglichkeiten von Social Media im Call Center. Das Thema Social Media war auch eines der am meisten diskutierten Themen auf der Leitmesse der Customer Care Branche.

Die Thematik Social Media und Web 2.0 Applikationen ist im Weiterbildungsstudium Communication Center Management bereits seit zwei Jahren fest im Lehrprogramm verankert. Im neuen Studienjahr ab dem 18.3.2011 wird das Lehrmodul um die Thematik Social Media Monitoring und Analytics nochmals erweitert. Neben der Vermittlung von Grundlagenkenntnissen zu dieser Thematik setzt das Weiterbildungsstudium Communication Center Management vor allem auf praktische Umsetzungsmöglichkeiten im Kundenservice und zeigt Best Practice Lösungen auf.

CCW 2011

Das Foto zeigt die Absolventen des Weiterbildungsstudiums Communication Center Management Thomas Wurl, Vorstand der S & W Call Center AG, Jennifer Kappe, Agentur für Telefonmarketing Gabriela Zerrath und  Christian Hess, Geschäftsführer der Gedikom GmbH,  zusammen mit der wissenschaftlichen Leiterin des Weiterbildungsstudiums Prof. Dr. Heike Simmet  von der Hochschule Bremerhaven

 

30.7.2010

Change Management im Mittelstand 

„Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen“, so lautet ein chinesisches Sprichwort. In der heutigen Zeit ist es besonders wichtig geworden, sich mit Veränderungsprozessen zu befassen. Durch das Wissen, Wandlungsprozesse aktiv und erfolgreich zu planen und zu gestalten, können die Studierenden ihren Marktwert enorm steigern. Das Studium Change Management in kleinen und mittelständischen Unternehmen setzt bei der Vermittlung dieses Wissens auf einen besonders hohen Praxisbezug. Die Studierenden arbeiten hierbei beispielsweise eng mit regionalen Unternehmen zusammen und entwickeln sehr konkrete Lösungsvorschläge.

Welche Vorteile das Masterstudium „Change Management in kleinen und mittelständischen Unternehmen“ mit sich bringt, fasst die Professorin Heike Simmet zusammen mit Studenten in dem folgenden Podcast aus dem Labor Marketing und Multimedia (MuM) an der Hochschule Bremerhaven zusammen:

Mehr Informationen zum Thema auf der Website http://www.heikesimmet.com

21.7.2010

Professionelles Coaching im Podcasting

Praktische Übungen im Podcasting standen im Mittelpunkt einer praxisorientierten Veranstaltung der beiden Gastreferenten Lasse Otten und Sebastian Riemenschneider im Fach „Marketing in kleinen und mittelständischen Unternehmen“ des Masterstudiengangs Change Management im Labor Marketing und Multimedia (MuM) an der Hochschule Bremerhaven.

Sebastian Riemenschneider, Heike Simmet und Lasse Otten im Labor Marketing und Multimedia (MuM)

Beim Video-Dreh: Sebastian Riemenschneider, Heike Simmet und Lasse Otten

Der Kameramann Lasse Otten aus Mainz und der Podcasting-Experte Sebastian Riemenschneider aus Bremerhaven zeigten zusammen mit der Professorin Simmet den Studierenden die Grundregeln des Podcastings anhand von praktischen Drehübungen auf. Diese dienen der Vorbereitung auf eine Moderationsrunde, die demnächst bei Radio Weser TV ausgestrahlt werden wird.

Podcasts haben in den letzten Jahren als audiovisuelles Kommunikationsinstrument im Online-Marketing stark an Bedeutung gewonnen. Die Vorteile für Marketing und Public Relations liegen auf der Hand: Podcasts sind sehr günstig und schnell zu produzieren und eignen sich daher auch für das Low Budget Marketing. Die Aufmerksamkeitswirkung ist aufgrund der Möglichkeit einer multisensitiven Ansprache deutlich höher als die Vermittlung reiner Textbotschaften. Dennoch erfordert ein professionelles Podcasting die Berücksichtigung zahlreicher Grundregeln z. B. in der Beleuchtungstechnik, der Hintergrundauswahl, der Raumakustik, der Schnitttechnik und vieles mehr. „Ein zentraler Stellenwert ist auch der Wahl der begleitenden Musik zuzumessen“ betont Riemenschneider, der selber aktiv in der TOTO Tributeband inToTos spielt.

Sebastian Riemenschneider, Heike Simmet und Lasse Otten bei Weser TV

Die Studierenden konnten durch die fundierten Fachkenntnisse und umfangreichen praktischen Erfahrungen des selbständigen Kameramanns Lasse Otten einen sehr nutzbringenden Eindruck von den Aufgaben in der Kameratechnik gewinnen. Lasse Otten gab den Studierenden zudem wertvolle Hinweise für den gezielten Einsatz von Körpersprache und Kleidung. Im Studio von Radio Weser TV gingen die praktischen Übungen anschließend weiter. Hier stand Sabine Hartmann von Radio  Weser TV den Studierenden mit weiteren Tips zur Seite.

Sabine Hartmann und Heike Simmet bei Radio Weser TV

Sabine Hartmann und Heike Simmet bei Radia Weser TV

Als erste Grundregel ist den Erfahrungen der Professorin Simmet zufolge die Sicherstellung einer authentischen Kommunikation bei der Nutzung dieser zukunftsträchtigen Mediengattung zu beachten.  Authentizität steht dabei für Offenheit und Ehrlichkeit, aber noch viel mehr für die individuelle Persönlichkeit, die beim Zuschauer durchklingen sollte und Glaubwürdigkeit schafft. Podcasting ist seit einigen Jahren integraler Bestandteil der Lehre im Labor Marketing und Multimedia (MuM) an der Hochschule Bremerhaven. Hierzu soll eigens ein Raum mit entsprechender Podcastingtechnik eingerichtet werden.

20.06.2010

Crossmediale Entwicklungen: Konsequenzen der Social Media Nutzung für die Unternehmenskommunikation

Crossmediale Entwicklungen – Konsequenzen der Social Media Nutzung für die Unternehmenskommunikation“ – darüber referiert Prof. Dr. Heike Simmet am Samstag, 19. Juni. Im Rahmen der Reihe „Wissen um 11“ verdeutlicht die Professorin der Hochschule Bremerhaven im Haus der Wissenschaft (Sandstraße 4/5 in Bremen den gegenwärtigen Nutzungsstand der neuen Medien und zeigt Perspektiven einer zukünftigen Dialogkommunikation auf. Um 11 Uhr beginnt der Vortrag. Interessierte sind herzlich willkommen – der Eintritt ist frei.

Innerhalb kürzester Zeit haben Social Media wie Twitter, Facebook, You Tube sowie Blogs Akzeptanz in weiten Bevölkerungskreisen gewonnen. Dies hat deutliche Auswirkungen auf die Unternehmenskommunikation. So ergreifen immer mehr Unternehmen die Chance, durch ein aktives Mitmachen in Social Networks die Kunden unmittelbar in ihre Kommunikationsaktivitäten einzubeziehen.

Wichtig ist die crossmediale Ausrichtung dieses Dialoges mit den Kunden. Kinder und Jugendliche weisen heute ein völlig anderes Medien-Nutzungsverhalten auf als die Zielgruppe der Erwachsenen oder der über 50jährigen, den so genannten Best Agern. Während Kinder und Jugendliche heute vor allem das Internet und die sozialen Netzwerke zur Information und Kommunikation nutzen, läßt sich die ältere Generation nach wie vor über klassische Medien am besten erreichen. Aber auch die Best Ager holen in Sachen Social Media auf: Bei dieser Zielgruppe wird das höchste Wachstumspotenzial prognostiziert. Es kommt daher darauf an, ein zielgruppengerechtes crossmediales Kommunikations-Konzept zu entwickeln, das den unterschiedlichen Medienbedürfnissen entspricht.Prof. Simmet, die an der Hochschule Bremerhaven die Fächer Marketing Management, Social Media Management, Communication Center Management und Change Management lehrt, wird in ihrem Vortrag kontrovers über die Chancen und Risiken der Nutzung von Social Media für die Unternehmenskommunikation diskutieren.

„Wissen um 11“ ist die Wissenschaftsmatinee in Bremen, in der spannende und aktuelle Themen aus der Wissenschaft jeden Samstag um 11 Uhr in dreißig Minuten vorgestellt werden.10.01.2010

Wirtschaftsjunioren thematisieren „Crossmedia“ in der Hochschule Bremerhaven

„Wie können die aktuellen crossmedialen Entwicklungen für die Bremerhavener Wirtschaft genutzt werden“– diese Frage stellt Prof. Dr. Heike Simmet am Donnerstag, den 14. Januar, in den Mittelpunkt. Im Rahmen der Vortrags- und Diskussionsveranstaltung des Förderkreises der Wirtschaftsjunioren Bremerhaven macht die Marketingprofessorin der Hochschule Bremerhaven mit ihrem Auftaktreferat auf wichtige Themenfelder aufmerksam. Ab 18 Uhr startet die Veranstaltung in der Alten Mensa der Hochschule Bremerhaven (An der Karlstadt 8 in Bremerhaven).

Über weitere Fragen wie „wo erreichen werbende Unternehmen im Zeitalter von web 2.0, iPhone-Apps, Facebook und Twitter ihre Zielgruppe“ und „wie sieht das Medienverhalten der Informationskonsumenten aus“, „welche und wie viele Medien werden in welchen Alterssegmenten parallel genutzt“ oder „welchen Status haben heute noch die klassischen Medien Print, Hörfunk und TV?“ diskutieren im Anschluss namhafte Experten. Matthias Ditzen-Blanke (Nordsee-Zeitung GmbH), Thilo Kelling, (Kelling Agentur für Marketing und Kommunikation), Frank Koschuth (Volksbank eG Bremerhaven-Cuxland), Michael Müller (Müller-Ditzen Druckerei AG) und Kim Sancken (CI-Gate Development & Consulting GmbH) erörtern auf dem Podium wichtige Fragen rund um das breite Themenspektrum „Crossmedia“.

Zur Erleichterung der organisatorischen Vorbereitungen bittet der Vorstand des Förderkreises der Wirtschaftsjunioren Bremerhaven um eine schriftliche Anmeldung. Weitere Informationen unter www.wj-bremerhaven.de 

Über weitere Fragen wie „wo erreichen werbende Unternehmen im Zeitalter von web 2.0, iPhone-Apps, Facebook und Twitter ihre Zielgruppe“ und „wie sieht das Medienverhalten der Informationskonsumenten aus“, „welche und wie viele Medien werden in welchen Alterssegmenten parallel genutzt“ oder „welchen Status haben heute noch die klassischen Medien Print, Hörfunk und TV?“ diskutieren im Anschluss namhafte Experten. Matthias Ditzen-Blanke (Nordsee-Zeitung GmbH), Thilo Kelling, (Kelling Agentur für Marketing und Kommunikation), Frank Koschuth (Volksbank eG Bremerhaven-Cuxland), Michael Müller (Müller-Ditzen Druckerei AG) und Kim Sancken (CI-Gate Development & Consulting GmbH) erörtern auf dem Podium wichtige Fragen rund um das breite Themenspektrum „Crossmedia“.

Zur Erleichterung der organisatorischen Vorbereitungen bittet der Vorstand des Förderkreises der Wirtschaftsjunioren Bremerhaven um eine schriftliche Anmeldung. Weitere Informationen unter www.wj-bremerhaven.de 

6.12.2010

Social Networks und der Arbeitsmarkt

Über die die Chancen der Nutzung des Business Netzwerkes XING referierte der Moderator der XING Ambassador Gruppe Bremen, Rainer Hafemann, am 6.12.2010 in der Veranstaltung Virtual Marketing im Masterstudium Change Management in kleinen und mittelständischen Unternehmen an der Hochschule Bremerhaven.

Business Networks wie XING oder Linkedin gewinnen im Personalbereich sowohl für  Arbeitgeber als auch für Arbeitsuchende eine zunehmend wichtiger werdende Bedeutung. Immer stärker wird z. B. das deutsche Business Netzwerk XING als Instrument der Personalsuche, der gezielten Personalakquisition und des Employer Brandings genutzt. Aber auch für Berufseinsteiger bieten Business Networks wie XING hervorragende Möglichkeiten der Selbstpräsentation und gezielten Bewerbung.

Die wachsende Bedeutung lokaler Xing Gruppen lässt sich am Beispiel der von Rainer Hafemann geleiteten XING Gruppe Bremen verdeutlichen. Während die Gruppe zu Anfang seiner Moderationstätigkeit im Jahr 2007 erst 1.700 Mitglieder zählte, kann sie Ende 2010 bereits über 13.000 Mitglieder vorweisen. Gerade auch für Studierende ist die Kenntnis der Networking-Möglichkeiten mittels XING im Online- und Offline Bereich überaus hilfreich für den erfolgreichen Berufseinstieg. Während seines Vortrages gab Rainer Hafemann den Masterstudierenden deshalb auch hilfreiche Tipps für die eigene Selbstpräsentation auf XING.

Rainer Hafemann kehrte mit seinem Vortrag nach 18 Jahren erstmals wieder an seine Wirkungsstätte als Student zurück. Er hat an der Hochschule Bremerhaven Versorgungstechnik studiert und 1992 hier auch  seinen Abschluss gemacht. „Ich bin beeindruckt von dem außerordentlichen Wachstum der Hochschule Bremerhaven in den letzten Jahren“ sagt Rainer Hafemann. Er selber hat noch mit 800 Kommilitonen auf einem sehr überschaubaren Campus studiert. Kennen gelernt haben sich Rainer Hafemann und die Professorin Heike Simmet natürlich über XING. Rainer Hafemann war bei der Vermittlung von Kontakten für die Social Monitoring Studie 2010 des Weiterbildungsstudiums Communication Center Management (CCM) in Kooperation mit dem Labor Marketing und Multimedia an der Hochschule Bremerhaven behilflich. Heike Simmet revanchierte sich mit der Präsentation der Ergebnisse auf einem Business Frühstück der XING Ambassador Gruppe in Bremen im November diesen Jahres.

Social Networks und der Arbeitsmarkt

Das Foto zeigt Rainer Hafemann mit der Marketingprofessorin Dr. Heike Simmet

7.9.2010

Video zur Studie Social Media im Kundenservice 2010: Ergebnisse einer empirischen Studie

Die Kernergebnisse der Studie Social Media im Kundenservice 2010 des Labors Marketing und Multimedia in Kooperation mit dem Weiterbildungsstudium Communication Center Management (www.ccm-studium.de) an der Hochschule Bremerhaven sind auch in einem Video zusammen gefasst zu sehen. Hier werden zudem aktuelle Social Media Anwendungen in der Praxis als Best Practice Lösung genannt.
Hier geht es zum Video zur Studie Social Media im Kundenservice 2010.

http://www.youtube.com/watch?v=SqzvekLbvQw

Weitere Informationen zum Thema auf den Websites  von Prof. Dr. Heike Simmet http://www.heikesimmet.com und  http://hsimmet.com

17.8.2010

Social Media Business Conference

Wie gelingt die erfolgreiche Positionierung im Social Web? Diese Frage steht unter anderem im Mittelpunkt der Social Media Business Conference 2010. Am Mittwoch, den 13. Oktober dreht sich auf der Nürnberger Fachkonferenz alles um die aktuellsten Trends und Entwicklungen im Social Web. Mit ihrem Fachforum „Herausforderungen an den Kundenservice im Social Web“ bietet die Marketingprofessorin und Leiterin des Weiterbildungsstudiums Communication Center Management, Prof. Dr. Heike Simmet, einen interessanten Programmpunkt an. Ihre empirischen Ergebnisse aus der aktuellen Studie „Nutzung von Social Media im Kundenservice“ stehen dabei im Vordergrund.
Konzipiert für Vorstände, Geschäftsführer sowie Fach- und Führungskräfte aus den Bereichen Kundenservice, Marketing, Human Resources/Employer Branding, bietet die Social Media Business Conference 2010 eine Mischung aus brandaktuellen Studien von wissenschaftlichen Experten und „Best Practice“-Praxisvorträgen erfolgreicher Unternehmen. Nach verschiedenen Fachforen am Vormittag, präsentieren und diskutieren internationale Großunternehmen in diversen Panels ihre Social Media Strategien.

Die Teilnahmegebühr beläuft sich auf 750 Euro.

Weitere Informationen unter www.roedl.de/smbc

7.8.2010

Marketing triftt Logistik: Kampagne für die CITIPOST im Video

Die CITIPOST ist nach Aussagen des Leiters Logistik der Nordsee Zeitung GmbH, Sascha Hoffmann,  auf einem Erfolg versprechenden Weg, mit  dem Monopolisten DP AG auf dem Geschäftsfeld Briefpost in den Wettbewerb zu treten. Im Jahr 2005 gestartet, verteilt die CITIPOST im neuen Druckzentrum am Grollhamm 4 in Bremerhaven mittlerweile 17.500 Briefe Nacht für Nacht. Nun soll der Bekanntheitsgrad des Logistikdienstleisters weiter gesteigert werden. Ziel ist es, dass alle Einwohner Bremerhavens und Umgebung die CITIPOST nicht nur kennen, sondern auch darüber informiert sind, wo sich die Abgabestellen befinden und wo die Postmarken zu erhalten sind.  Somit soll auf längere Sicht eine höhere Auslastung erreicht werden. Auch soll die Wettbewerbsposition gegenüber dem Konkurrenten Deutsche Post gestärkt werden. Desweiteren soll der Bekanntheitsgrad der CITIPOST bei Geschäftskunden gesteigert und der bestehende Service besser kommuniziert werden. Die Marketingstudierenden im Bachelor-Studiengang Betrebswirtschaftslehre entwickelten während des Sommersemesters im Fach „Strategisches Marketing“ hierzu konkrete Ansatzpunkte. Sascha Hoffmann ist selber Absolvent der  Hochschule Bremerhaven. Bis 1997 hat er im renommierten Studiengang Transportwesen/Logistik (TWL) an der Hochschule studiert. Damals befand sich der Studiengang noch im alten Haus B, am Fähranlegen an der Bussestrasse. Heute verantwortet Sascha Hoffmann als Leiter Logistik der Nordsee Zeitung  GmbH nicht nur das expandierende Geschäftsfeld der CITIPOST, sondern auch die Kreiszeitung Wesermarsch und der Zevener Zeitung.Die Kooperation zwischen der CITIPOST und der Marketingprofessorin Heike Simmet  soll mit weiteren Projekten auf dem Gebiet des Logistik-Marketings fortgesetzt werden. 

4.8.2010

Berufswahl: Jobchance Social Media

Social Media Management hat sich zu einem echten Jobmotor für medieninteressierte Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler entwickelt. Die Nachfrage nach qualifizierten Profis auf diesem Gebiet übersteigt bei weitem das Angebot.

Das Labor Marketing und Multimedia an der Hochschule Bremerhaven setzt daher bereits seit 2007 auf die Vermittlung von Social Media Kompetenz in der Lehre und betreibt intensiv eigene Forschungen auf diesem Gebiet. Hierbei erfolgt eine intensive Zusammenarbeit mit erfahrenen Praktikern. Das Video Berufswahl: Job Chance im Social Media Management ist in Kooperation der Leiterin des Labors, Prof. Dr. Heike Simmet, mit dem Gründer und Betreiber des Virtuellen Markenmuseums, Michael Paul, entstanden.

3.8.2010

Herausforderungen an den Kundenservice im Zeitalter 2.0

Keynote Prof. Dr. Heike Simmet in Perinaldo "Herausforderungen an den Kundenservice im Zeitalter 2.0)

Prof. Dr. Heike Simmet bei ihrer Keynote auf dem Entscheiderforum in Perinaldo

Vortrag von Prof. Dr. Heike Simmet mit den ersten Trendergebnissen einer noch laufenden empirischen Studie zum Thema „Social Media im Kundenservice“ unter Führungskräften der Service Center sowie der Callcenter Branche und den Konsequenzen für die strategische Positionierung in der sich extrem dynamisch entwickelnden Branche. Fest steht bereits jetzt, dass sich die Branche in einer tektonischen Umbruchphase befindet. Web 4.0 steht bereits vor der Tür.

Andreas Klug (Ityx) bei seinem Vortrag in Perinaldo 2010

Entscheiderforum Perinaldo

Der Wirtschaftsjournalist und Chefredakteur des Nachrichtenmagazins Neue Nachricht Gunnar Sohn fasst zusammen:

„Die Marketingprofessorin Heike Simmet präsentierte auf dem Entscheiderforum in Perinaldo erste Ergebnisse einer Studie über Call Center und die Herausforderungen an den Kundenservice im Web 2.0. Die Ergebnisse sind recht ernüchternd, wie man sich vorstellen kann. Noch vor zehn Jahren wurde in der Branche von Catriona Wallace prognostiziert, dass sich Callcenter zur strategisch wichtigsten Einheit im Unternehmen entwickeln werden. Was ist aus diesem Szenario geworden?“

Hierzu die Professorin Heike Simmet:

„Leider hat sich die Realität in eine völlig andere Richtung entwickelt. Callcenter stehen heute angesichts der nicht endenden Skandale um Datenmissbrauch und betrügerische Praktiken schlechter als je zuvor dar. Am desolaten Image von Callcentern im Allgemeinen hat sich kaum etwas verbessert. Zu schwach ist hierfür der Zusammenhalt in der Branche und es wird viel zu wenig für eine wirklich wirksame Restrukturierung in der Außendarstellung getan. Ethisches Handeln, ein verantwortungsbewusstes Callcenter Management und die Implementierung einer Corporate Social Responsibility sind – bis auf wenige Ausnahmen – kaum wahrnehmbare Themen. Die verschärften gesetzlichen Regelungen greifen hingegen jetzt konsequent durch und führen zu immer stärkeren Restriktionen im klassischen Betätigungsfeld der Callcenter Branche. Die Verlagerung vom Outbound in die Mehrwertdienste ist eine der logischen Entwicklungen in der Branche“, so Simmet.

Ein ausführlicher Bericht des Wirtschaftsjournalisten Gunnar Sohn ist hier zu finden: http://tinyurl.com/6q4w2pd

Die Charts der Keynote der Marketingprofessorin Heike Simmet vom Entscheiderforum in Perinaldo stehen zum Download unter hsimmet.com zur Verfügung

Weitere Informationen zum Thema Social Media im Kundenservice auf dem Blog von Prof. Dr. Heike Simmet http://hsimmet.com und auf ihrer Website http://heikesimmet.com.

24.07.2010

Callcenter verpassen den Anschluss an die Social Media Bewegung und  die Generation Z

Erste Trendergebnisse einer laufenden Studie zum Thema Kundenservice im Web 2.0 des Labors Marketing und Multimedia (MuM) in Kooperation mit dem Weiterbildungsstudium Communication Center Management (CCM) an der Hochschule Bremerhaven belegen Defizite in der Callcenter Branche.

Noch vor zehn Jahren wurde in der Branche von Catriona Wallace prognostiziert, dass sich Callcenter zur strategisch wichtigsten Einheit im Unternehmen entwickeln werden. Was ist aus diesem Szenario geworden? Leider hat sich die Realität in eine völlig andere Richtung entwickelt. Callcenter stehen heute angesichts der nicht endenden Skandale um Datenmissbrauch und betrügerische Praktiken schlechter als je zuvor dar. Am desolaten Image von Callcentern im Allgemeinen hat sich kaum etwas verbessert. Zu schwach ist hierfür der Zusammenhalt in der Branche und es wird viel zu wenig für eine wirklich wirksame Restrukturierung in der Außendarstellung getan. Ethisches Handeln, ein verantwortungsbewusstes Callcenter Management und die Implementierung einer Corporate Social Responsibility sind – bis auf wenige Ausnahmen – kaum wahrnehmbare Themen. Die verschärften gesetzlichen Regelungen greifen hingegen jetzt konsequent durch und führen zu immer stärkeren Restriktionen im klassischen Betätigungsfeld der Callcenter Branche. Die Verlagerung vom Outbound in die Mehrwertdienste ist eine der logischen Entwicklungen in der Branche.

Viele Unternehmen der Callcenter Branche sind in den letzten Jahren dem Trend zur Automatisierung und damit der Industrialisierung gefolgt. Arbeitsplätze werden damit nicht nur sukzessive abgebaut, sondern es kommt zu einem massiven Wegbrechen der Beschäftigtenzahlen in der Callcenter Branche. Das klassische personalintensive Callcenter wird es bereits in wenigen Jahren nicht mehr geben. Dies haben amerikanische Studien bereits vor Jahren prognostiziert. Diese Entwicklung haben andere Dienstleistungsbranchen, wie z. B. der Handel und die Banken, schon deutlich eher vollzogen. Online-Handel und Online-Banking ist seit Jahren eine Selbstverständlichkeit. Die damit verbundene Konzentration auf die attraktive Zielgruppe der Generation Y, d.h. der nach 1980 Geborenen sogenannten digital natives,  ist ein konsequenter Weg der Weiterentwicklung und Industrialisierung in der Callcenter Branche. Damit einher geht auch der Trend einer wachsenden Internationalisierung.

Verpasst hat fast die ganze Branche hingegen den Trend zur Social Media Bewegung und dem damit verbundenen Social Networking. Erste Trendergebnisse einer aktuellen Studie des Labors Marketing und Multimedia (MuM) (www.marketing-multimedia.de) in Kooperation mit dem Weiterbildungsstudium Communication Center Management (CCM) (www.ccm-studium.de) an der Hochschule Bremerhaven belegen, dass mehr als 40 Prozent der Führungskräfte in deutschen Callcentern nicht über die Nutzungsmöglichkeiten von Social Media im Callcenter informiert ist. Eine nur sehr geringe Anzahl deutscher Callcenter hat Social Media Applikationen als eigenständigen Kommunikationskanal im Multichannel-Mix integriert. Man konzentriert sich nach wie vor auf die klassischen Kommunikationskanäle wie Telefon, E-Mail, Fax und Brief/Post. Über die Integration der sich in unermesslicher Geschwindigkeit entwickelnden Social Media Netzwerke wird vielfach erst in Ansätzen nachgedacht.

Weitgehend von der Callcenter Branche unbemerkt, entwickelt sich die neue Generation Z in eine völlig andere Richtung als die im Fokus der Branche stehende Generation Y: Sie setzt ganz klar auf Social Networking und auf die Nutzung einer Vielzahl, miteinander vernetzter Social Media Plattformen. Bei der Generation Z handelt es sich um die nach 1990 Geborenen, die mit Bits und Bytes quasi aufgewachsen sind. Der Gedanke liegt nahe, dass die Generation Z nach Y kommt und so mit der neuen Generation der bereits bestehende Trend weiter ausgebaut wird. Diese Vermutung wird jedoch für viele Unternehmen zu schwer wiegenden Irrtümern führen. Die Generation Z lässt sich durch die Callcenter Industrie nicht beliebig steuern. Es sind sich selbstorganisatorisch entwickelnde, sich ständig und sehr dynamisch verändernde, und für Unternehmen weitgehend unkontrollierbare Gebilde. Sie ähneln lebendigen, biologisch anmutenden Netzwerkstrukturen im virtuellen Raum, die sich in die traditionellen Muster im Management von Callcentern nicht einpassen lassen.

Eine Polarisierung in der Branche ist absehbar: Einerseits wird es die menschenleeren, vollautomatisierten und sich selber im virtuellen Raum steuernde Automatisierung mit einem konsequenten Selfservice im Kundendienst geben. Technologien der Sprachdialogautomatisierung und das semantische Web werden die Callcenter Branche bestimmen. Zielgruppe ist die Generation Y, die angesichts des demographischen Wandels eine überaus attraktive Zielgruppe darstellt. Andererseits werden sich mehr und mehr soziale Netzwerke im Kundenservice durch virtuelle Agenten und sogenannte Superuser im Netz herausbilden. Die Grenze zwischen den Mitarbeitern und den Kunden im Netz wird damit zunehmend verschwimmen. Die Generation Z bewegt sich völlig sicher und selbstverständlich in diesen für die Callcenter Branche hingegen noch fremden Strukturen. Nur die Zukunft kann zeigen, wie sich die weitere Entwicklung vollziehen wird, denn die neue Generation Z ist noch hybrider, noch multioptionaler und damit noch unberechenbarer als die Generation Y.

Nur die innovativen Unternehmen in der Callcenter Branche werden den resultierenden Polarisierungs- und damit Bereinigungs- und Konzentrationsprozess überleben. Eine „Sowohl-als-auch-Positionierung“ wird sich im zunehmend härter werdenden Wettbewerb als nicht überlebensfähig erweisen. Vor allem die Callcenter Dienstleistungsunternehmen sind hier gefordert. Sie haben im Gegensatz zu vielen Inhouse Callcentern, die häufig attraktive Nischenpositionen mit interaktiven Kundendialogen besetzen, noch keine klare Positionierung bezogen.

Die skizzierten Entwicklungen vollziehen sind heute in einer extremen Schnelligkeit. Web 4.0 kündigt sich nicht bereits erst an. Es steht mit seinen virtuellen Welten und künstlichen 3D Animationen bereits direkt vor unserer Tür. Es bleibt also spannend für die Callcenter Branche.

22.7.2010

Basics im Social Media Management

Im Labor Marketing und Multimedia (MuM) an der Hochschule Bremerhaven referierte Michael Paul, Gründer und Geschäftsführer des virtuellen Markenmuseums (http://www.markenmuseum.de)  über die Grundlagen des Social Media Managements.  Das Virtuelle Markenmuseum ist Deutschlands größtes Portal für die Präsentation von Markenhistorien.

Die Idee für ein Markenmuseum hatte Michael Paul Anfang des Jahres 2003. Im Rahmen seiner über fünfzehnjährigen Tätigkeit in der Marketing- und Werbebranche beschäftigt er sich schwerpunktmäßig mit dem Aufbau und der Führung von Marken. Es störte ihn jedoch, dass das einzige  Alleinstellungsmerkmal einer Marke –  die geschichtliche Entwicklung – von den Markenverantwortlichen kaum Beachtung fand. Parallel dazu entwickelte er in seiner Freizeit eine Sammelleidenschaft für historische Markenprodukte und Verpackungen. Als dann der Markenverband im Jahr 2003 seinen hundertsten Geburtstag feierte, gab es schließlich den entscheidenden Impuls, diesem faszinierenden Thema Marke einmal historisch nachzugehen und die gesammelten Erfahrungen, Kontakte und emotionalen Eindrücke zu dokumentieren und aufzubereiten. Knapp eineinhalb Jahre später, am 14. Juni 2004, war es schließlich so weit: mit  Unterstützung der Agentur Media Pool ging das erste virtuelle Markenmuseum online. Technologische Grundlage ist ein modernes Content Management System auf »Typo 3« Basis.

Michael Paul ist bereits seit 2005 regelmäßig zu Gast in den Veranstaltungen der Professorin Simmet. Die erfolgreiche Kooperation begann mit einer empirischen Studie über die Möglichkeiten der Einrichtung einer „realen“ virtuellen Markenwelt  in den Havenwelten von Bremerhaven. In Zukunft soll die Zusammenarbeit der beiden durch die synergetische Verbindung zwischen Wissenschaft und Praxis fortgesetzt und weiter intensiviert werden.

Link zum Video:

21.4.2010

Change Management in der Praxis: Erfolgreiche Erschließung eines neuen Geschäftsfeldes am Beispiel der CITIPOST

Eine praxisorientierte Vorlesung gestaltete am 15.4.2010 Sascha Hoffmann, Leiter Logistik der Nordsee Zeitung Bremerhaven im Fach Strategisches Marketing bei Prof. Dr. Heike Simmet, Leiterin des Labors Marketing und Multimedia (MuM), im Studiengang Betriebswirtschaftslehre und Change Management in KMU.

Prof. Dr. Heike Simmet und Sascha Hoffmann zusammen mit Studierenden im Verteilzentrum der CITIPOST

Sascha Hoffmann erläuterte den interessierten Studierenden die Nutzung neuer Marktchancen seit der Liberalisierung des Postmarktes durch die Nordsee Zeitung, indem die bestehenden Distributionskanäle konsequenterweise nun für die Briefpost genutzt werden. Das Management der Veränderungsprozesse, die mit der Übernahme dieser komplexen Aufgaben verbunden sind, stellt das mittelständische Verlagsunternehmen Nordsee Zeitung vor ganz neue Herausforderungen. Dem Marketing kommt dabei eine Schlüsselposition zu. Die blauen Briefkästen der CITIPOST stehen mittlerweile an vielen Stellen in ganz Deutschland zur Verfügung und ermöglichen so für Unternehmen und Privatpersonen eine preiswerte Alternative des Briefversandes zur klassischen gelben Post.

Sascha Hoffmann studierte bis 1997 selbst an der Hochschule Bremerhaven im Studiengang Transportwesen/Logistik. Gerne kehrte er nun an die ehemalige Ausbildungsstätte zurück, um sein in der Praxis erworbenes Wissen an die Studierenden des sechsten Semesters Betriebswirtschaftslehre weiter zu geben. Hoffmann zeigte sich beeindruckt von der modernen technischen Ausstattung im Labor Marketing und Multimedia. Er erinnerte sich selber aber auch gerne noch an die eigene Studienzeit, die er im ehemaligen Haus B an der Bussestrasse verbracht hat.

Die Veranstaltung wird in der kommenden Woche mit einer Besichtigung des Verteilzentrums der CITIPOST fortgesetzt, um den Studierenden so einen noch praxisorientierteren Eindruck vor Ort von den komplexen Aufgaben der Distributionslogistik bei der CITIPOST vermitteln zu können. In einzelnen Projektgruppen setzen sich die Studierenden in den kommenden Wochen dann mit konkreten Marketingaufgaben bei der CITIPOST auseinander.

6.7.2010

Konzepte des Fussballmarketings entwickelt

5.7.2010

Institut für marine Ressourcen – IMARE GmbH: Innovation aus dem Meer für Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft

Zum Thema „Optimierung einer nachhaltig umsatzstarken FuE-Strategie“ referierte am 16. Juni 2010 Dr. Christof Baum vom Institut für Marine Ressourcen (IMARE), Abteilung Blaue Bioindustrie, vor den Studierenden im  Masterstudiengang „Change Management in kleinen und mittelständischen Unternehmen“ in der Veranstaltung „Marketing in KMU“ bei Prof. Dr. Heike Simmet an der Hochschule Bremerhaven.

In seinem spannenden Vortrag stellte der Wissenschaftler Baum die IMARE GmbH den interessierten Masterstudierenden vor. Beim IMARE handelt sich um eine gemeinsame und gemeinnützige Ausgründung aus dem Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) in der Helmholtz Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren, der Hochschule Bremerhaven und dem Mehrheitsgesellschafter Land Bremen, vertreten durch den Verein zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung in der Freien Hansestadt Bremen e.V.. Die IMARE GmbH transferiert in der Bremer Region vorhandene Forschungsexpertisen im maritimen Bereich in den industriellen und unternehmerischen Raum. Hierzu wird zunehmend auch professionelles Marketing benötigt.

Zwischen der IMARE GmbH und der Professorin Heike Simmet besteht bereits seit längerem eine Kooperation auf dem Gebiet des Marketing. Bereits vor zwei Jahren erarbeitete eine studentische Projektgruppe praxisorientierte Marketingvorschläge für die IMARE GmbH. Nun soll die bewährte Kooperation mit weiteren Marketing-Projekten auf dem Gebiet der blauen Bioindustrie fortgeführt und intensiviert werden.

Das Foto zeigt Dr. Christof Baum von der IMARE GmbH mit der Marketingprofessorin Heike Simmet

22.2.2010

Popularität gestiegen – Studierende im Labor Marketing und Multimedia erforschten Akzeptanz des Klimahauses

Für das Klimahaus Bremerhaven 8° Ost fällt die erste Halbjahresbilanz ausgesprochen gut aus: Das Museum kann sich über 450.000 Besucher, positive Publikumsbewertungen und eine steigende Popularität in der Bevölkerung freuen. Letzteres belegt eine repräsentative Untersuchung, die Studierende der Hochschule Bremerhaven im Wintersemester 2009/2010 im Auftrag des Klimahauses durchführten. Unter der Leitung von Prof. Dr. Heike Simmet ermittelten die Studierenden der Betriebswirtschaftslehre, wie das neue Erlebnismuseum von den Einwohnern der Seestadt beurteilt wird.

 

Das Foto zeigt die Studierenden des sechsten Semesters zusammen mit der Marketingleiterin des Klimahauses Marieke Sander und der Marketingprofessorin Dr. Heike Simmet

Die Bürgerbefragung, die die Studierenden im Rahmen eines Semesterprojekts im Labor Marketing und Multimedia (MuM) an der Hochschule Bremerhaven realisierten, zeigt im Vergleich mit einer Evaluation aus dem Jahr 2005 einen deutlichen Stimmungswandel. So glauben heute 72,4 Prozent der Bremerhavener, dass das Klimahaus mehr Touristen in die Stadt lockt – ein Jahr vor der Grundsteinlegung waren es nur 30,1 Prozent. Auch die Zahl derjenigen, die der Meinung sind, dass das Klimahaus den Bekanntheitsgrad der Seestadt erhöht, ist von 23,6 auf 55,1 Prozent gestiegen. Positive Folgen werden zudem für das Image der Stadt und den Arbeitsmarkt gesehen. „Wir wollten von Anfang an eine Attraktion schaffen, die einen engen Bezug zu Bremerhaven hat und von der Bevölkerung akzeptiert wird“, freute sich Klimahaus-Geschäftsführer Arne Dunker. „Dass sich der Stimmungsumschwung quer durch alle Bereiche zieht, empfinden wir deshalb als besondere Anerkennung.“

Über drei Monate haben die Studierenden des fünften Semesters – unterstützt von engagierten Kommilitonen des dritten Semesters – an der Organisation und Auswertung der Studie gearbeitet. Dabei konnten sie konkrete Erfahrungen auf dem Gebiet der Marktforschung sammeln. „Die Studierenden haben hier die praktische Vornahme einer repräsentativen Studie unter Berücksichtigung der Kriterien Reliabilität, Validität und Objektivität gelernt“, sagte Prof. Simmet. Die Professorin, die an der Hochschule Bremerhaven im Schwerpunkt Marketing lehrt, hat auch die aktuelle Besucherbefragung des Klimahauses wissenschaftlich begleitet und unterstützt. „Die Zusammenarbeit mit dem Klimahaus war insgesamt sehr kooperativ“, so Simmet. „Ich freue mich daher über die guten Ergebnisse.“

http://www.marketing-multimedia.de

Februar 2010
Absolventen des Weiterbildungsstudiums Communication Center Management der Hochschule Bremerhaven trafen sich auf der CCW 2010 in Berlin

 

CCW 2010

 

Gruppe von CCM-Absolventen mit der Leiterin des Weiterbildungsstudiums Communication Center Management, Frau Prof. Dr. Heike Simmet und dem Dozenten Dr. Heiner Rudolf auf der CCW 2010 in Berlin

Von links nach rechts: Georg Ruber (Gedikom), Florian Eagan (Gedikom), Jennifer Kappe (Agentur für Telefonmarketing Zerrath), Jan Sudhoff, Dr. Heiner Rudolf (D+S europe AG), Prof. Dr. Heike Simmet (Hochschule Bremerhaven), Bernd Rehder (D+S europe AG) und Thomas Wurl (SW Callcenter).

10.1.2010

Wirtschaftsjunioren thematisieren „Crossmedia“ in der Hochschule Bremerhaven

„Wie können die aktuellen crossmedialen Entwicklungen für die Bremerhavener Wirtschaft genutzt werden“ – diese Frage stellt Prof. Dr. Heike Simmet am Donnerstag, den 14. Januar, in den Mittelpunkt. – diese Frage stellt Prof. Dr. Heike Simmet am Donnerstag, den 14. Januar, in den Mittelpunkt. Im Rahmen der Vortrags- und Diskussionsveranstaltung des Förderkreises der Wirtschaftsjunioren Bremerhaven macht die Marketingprofessorin der Hochschule Bremerhaven mit ihrem Auftaktreferat auf wichtige Themenfelder aufmerksam. Ab 18 Uhr startet die Veranstaltung in der Alten Mensa der Hochschule Bremerhaven (An der Karlstadt 8 in Bremerhaven).

Über weitere Fragen wie „wo erreichen werbende Unternehmen im Zeitalter von web 2.0, iPhone-Apps, Facebook und Twitter ihre Zielgruppe“ und „wie sieht das Medienverhalten der Informationskonsumenten aus“, „welche und wie viele Medien werden in welchen Alterssegmenten parallel genutzt“ oder „welchen Status haben heute noch die klassischen Medien Print, Hörfunk und TV?“ diskutieren im Anschluss namhafte Experten. Matthias Ditzen-Blanke (Nordsee-Zeitung GmbH), Thilo Kelling, (Kelling Agentur für Marketing und Kommunikation), Frank Koschuth (Volksbank eG Bremerhaven-Cuxland), Michael Müller (Müller-Ditzen Druckerei AG) und Kim Sancken (CI-Gate Development & Consulting GmbH) erörtern auf dem Podium wichtige Fragen rund um das breite Themenspektrum „Crossmedia“.

Zur Erleichterung der organisatorischen Vorbereitungen bittet der Vorstand des Förderkreises der Wirtschaftsjunioren Bremerhaven um eine schriftliche Anmeldung. Weitere Informationen unter www.wj-bremerhaven.de und www.heikesimmet.com

Erfolg am Telefon

Telefonmarketing-Experte Kaj-Arne Hennig zeigt die Erfolgsfaktoren im Telefonmarketing auf

Studierende im Bachelor-Studiengang BWL hatten am 7.12.2009 in ihrer Marketing-Veranstaltung bei Prof. Dr. Heike Simmet , Leiterin des Labors Marketing und Multimedia (MuM) an der Hochschule Bremerhaven die Gelegenheit, die Erfolgsfaktoren des Telefonmarketing direkt von einem Experten aus der Call Center Branche zu erfahren. Referent Kaj-Arne Hennig (Phone Service, Hannover) verdeutlichte praxisnah und lebendig die Grundregeln, die beim erfolgreichen Telefonieren zu beachten sind. Am Ende der  Lehrveranstaltung präsentierten  die Studierenden ihr eigenes Telefonskript zu einem Beispielfall.

12.12.2009

Personal aktiv: Kommunikation für eine Personalvermittlung

Angesichts der herrschenden Umbruchsituation im Markt für Personaldienstleistungen kommt es zunehmend darauf an, dass auch Personalvermittler ein in sich konsistentes Marketing-Konzept entwickeln. Vor diesem Hintergrund entwickelten die Studierenden des Masterstudiengangs Change Management in kleinen und mittelständischen Unternehmen unter der Leitung der Professorin Heike Simmet im Labor Marketing und Multimedia (MuM) an der Hochschule Bremerhaven ein Marketing-Konzept für das Bremerhavener Unternehmen Personal Aktiv. Mit im Boot saß die Bremerhavener Marketing- und Designagentur Braue.

Studierende im Masterstudiengang Change Management in KMU diskutierten mit dem Geschäftsführer der Zeitarbeitsfirma Personal Aktiv, Herrn Gerrit Michaelis, und der Marketingprofessorin Dr. Heike Simmet über die Umsetzungsmöglichkeiten neuer Kommunikationsansätze für kleine und mittelständische Unternehmen in die Praxis.

Kommunikation für eine Personalvermittlung: Personal Aktiv Labor Marketing und Multimedia (MuM Prof. Dr. Heike Simmet

Von links nach rechts: Yasmin Yousif, Petra von Nethen, Gerrit Michaelis, Holger Geer, Prof. Dr. Heike Simmet, Micha Lübs, Michael Schneider. Maike Döscher-Mertens und Jens Kaulbars

Dezember 2009

5. Sparkassen-Callcenter Qualitätstage am 1. & 2. Dezember 2009 in Münster: Qualität durch Qualifizierung im Callcenter

Am 1. und 2. Dezember 2009 stellt die wissenschaftliche Leiterin des Weiterbildungsstudiums CCM Prof. Dr. Heike Simmet zusammen mit der CCM-Dozentin Mareike Busch-Kandt und dem CCM-Absolventen Jörg Nieder neue Erkenntnisse zur Thematik: „Qualität durch Qualifizierung im Callcenter – Studienergebnisse und praktische Erfahrungen“ vor. Auf den begleitenden Info-Märkten der Westfälisch-Lippischen Sparkassenakademie werden konkrete Erfahrungen und praxisnahe Tipps rund um das Weiterbildungsstudium Communication Center Management präsentiert.

6. Mai 2009

Konsequentes Change Management bei der Frosta AG: Vorstand Felix Ahlers referiert über die Erfolgsfaktoren des Reinheitsgebotes 

Am 6. Mai 2009 verdeutlichte Felix Ahlers im Rahmen der Veranstaltung strategisches Marketing anschaulich die konsequente Umsetzung des Reinheitsgebotes bei Frosta. Die Einführung des Reinheitsgebotes hat wesentlich zur erfolgreichen Etablierung der Marke Frosta im hart  umkämpften Lebensmittelmarkt beigetragen. Als Pionierunternehmen im Mittelstand wird Frosta auch weiterhin neue Wege im Marketing beschreiten. Besonders erfolgreich und bundesweit bekannt ist Frosta bereits für sein stark frequentiertes Weblog. Hiermit wird ein sehr  offener und ehrlicher Dialog mit den Verbrauchern geführt. Transparenz gehört nach Ahlers zu den Erfolgsfaktoren der erfolgreichen Markenführung von Frosta. Ein konsequentes Change Management ist nach  Felix Ahlers vor allem auch angesichts der voranschreitenden Entwicklungen in der Digitalisierung unerlässlich.

Vortrag Felix Ahlers zum Thema Change Management im Labor Marketing und Multimedia (MuM)

Das Foto zeigt Felix Ahlers von der Frosta AG (rechts) zusammen mit der Marketingprofessorin Dr. Heike Simmet (Mitte)  und dem Lehrbeauftragten Dipl.-Kfm. Michael Paul (virtuelles Markenmuseum), (links)

Die konsequente Einbindung von Führungskräften aus der Wirtschaft in die Lehre wird von der Leiterin des Labors Marketing und Multimedia (MuM) im kommenden Semester im Masterstudium Betriebswirtschaftslehre „Change Management in KMU“ fortgesetzt.

6.1.2009

Erster Absolvent des Masterprogramms Change Management

Im Dezember 2008 schloss Sebastian Riemenschneider als erster Masterstudent sein Studium „Change Management in kleinen und mittelständischen Unternehmen“ an der Hochschule Bremerhaven ab. Riemenschneider hatte bereits ein Studium der Lebensmittelwirtschaft an der Hochschule Bremerhaven mit dem Abschluss Diplom Wirtschafts-Ingenieur absolviert und dann seine Qualifikationen im Change Management weiter vertieft. Sein besonderes Interesse während des Masterstudiums gilt der Anwendung von Web 2.0 Applikationen in kleinen und mittelständischen Unternehmen. Im Labor Marketing und Multimedia erstellte er unter der Leitung seiner Betreuerin Prof. Dr. Heike Simmet z. B. mehrere professionelle Podcasts und arbeite für zahlreiche mittelständische Unternehmen in der Region theoretisch fundierte und zugleich praktisch umsetzbare multimediale Kommunikationskonzepte aus.

Sebastian Riemenschneider

Die von der Leiterin des Labors Marketing und Multimedia (MuM) Prof. Dr. Heike Simmet betreute Master Thesis von Sebastian Riemenschneider befasst sich mit dem Thema „Auswirkungen der Zielgruppe Best Ager auf werbliche Kommunikationskonzepte in Deutschland. Analysiert und dargestellt am Beispiel einer mittelständischen Fischfeinkost-Firma.“ Sie entstand vor dem Hintergrund, dass in den Medien vornehmlich jüngere Menschen zu sehen sind, obwohl die Zielgruppe Best Ager als konsumfreudig und kaufkräftig beschrieben werden kann. Nicht nur ihre Konsumfreudigkeit und Kaufkraft, sondern vor allem der Aspekt, dass sich Deutschland in einem demografischen Wandel befindet und die damit verbundene Alterung Deutschlands, macht dieses Thema so interessant. Unter Alterung ist hier die Kombination aus Geburtenrückgang und Erhöhung der Lebenserwartung zu verstehen. Dies bedeutet, dass die Anzahl der älteren Menschen zunimmt, währenddessen die Anzahl der jüngeren Menschen gleichzeitig abnimmt. Aus der Pyramiden-Form, die die Altersstruktur noch zu Beginn des letzten Jahrhunderts hatte, hat sich mittlerweile eine Zwiebel-Form entwickelt, in der besonders die Geburtenstarken Jahrgänge der 1950er und 1960er vertreten sind.

Durch die Vielfältigkeit der Bereiche um das Themengebiet „Best Ager“, befasst sich die Arbeit näher mit der werblichen Ansprache dieser Zielgruppe. Durch die Arbeit soll eine begriffliche Abgrenzung und Charakterisierung der Best Ager, die Ermittlung ihrer Bedeutung und ob diese Bedeutung insbesondere von den Werbetreibenden erkannt wird sowie die Herausarbeitung der Anforderungspunkte an eine Best Ager Werbung und die Prüfung, ob diese auch in aktuellen Werbeanzeigen eingehalten werden, erzielt werden. Aufbauend auf einer umfangreichen Literaturarbeit, folgt eine empirische Untersuchung. Hierbei kommt die Methode der Befragung, in Form eines persönlichen Interviews sowie die Methode der Inhaltsanalyse zum Einsatz. Mittels des persönlichen Interviews wird der Kenntnisstand zu diesem Themengebiet in einem Beispielunternehmen ermittelt und analysiert, ob die Bedeutung der Zielgruppe Best Ager erkannt wird. Durch die Methode der Inhaltsanalyse wird festgestellt, ob die Best Ager in der Werbung vernachlässigt werden oder das Potential der Best Ager von den Werbetreibenden erkannt wird. Zudem wird dargestellt, ob Erfolg versprechende Konzepte vorhanden sind.

Riemenschneider kommt zu dem Ergebnis, dass es aufgrund der in der aktuellen Literatur noch häufig vorzufindenden uneindeutigen begrifflichen Abgrenzung der Best Ager notwendig ist, eine klare und umfassende Definition zu finden. Als Best Ager sollen die Personen zusammengefasst werden, die sich gefühlsmäßig in der Mitte ihres Lebens befinden und ein positives Lebensgefühl besitzen, eine moderne Lebenseinstellung und besondere Bedürfnisse haben, qualitätsbewusst sind, ihr Leben genießen und aktiv gestalten, wobei hier unter aktiv auch eine kulturelle Aktivität zu verstehen ist, in der Regel geistig fit und körperlich nicht stark beeinträchtigt sind sowie als ein Teil der Gesellschaft behandelt werden wollen, d. h. nicht als Senioren gelten möchten, aber auch zu den „Jüngeren“ abgegrenzt werden wollen. Zudem kann die Zielgruppe der Best Ager generell als konsumfreudig und kaufkräftig eingestuft werden. Aber kann auch solch eine umfassende Definition aufgrund der Heterogenität der Best Ager nur die generellen Charakteristika abdecken. Um diese Zielgruppe gezielt ansprechen zu können, müssen die Best Ager weiter segmentiert werden.

Künftig müssen Unternehmen es lernen, Best Ager besser zu verstehen und eine eindeutige Abgrenzung zu finden. Unternehmen, und hier besonders die Werbetreibenden, müssen in Zukunft die Best Ager als Teil der Gesellschaft anerkennen und sie auch so zu behandeln; jedoch mit einer gewissen Sensibilität.

16.11.2008

Die Virtuellen Markenwelten zu Gast im Labor Marketing und Multimedia

In die Erlebniswelten klassischer Marken wie Nivea, Raider und Persil tauchten jetzt Studierende im Schwerpunkt Marketing des Studiengangs Betriebswirtschaftslehre der Hochschule Bremerhaven mit ihrer Professorin Heike Simmet. In einer Praxisseminar zeigte Dipl.-Kfm. Michael Paul, der Gründer und Betreiber des in der Marketing-Szene wohlbekannten Virtuellen Markenmuseums, den Studierenden die Erfolgsfaktoren im Wettbewerb.

Michael Paul und Heike Simmet im Labor Marketing und Multimedia (MuM)

Dipl.-Kfm. Michael Paul und Prof. Dr. Heike Simmet

Paul ist seit Jahren Mitglied des Alumni BWL Vereins der Hochschule Bremerhaven und unterstützt den Studiengang. Beruflich ist er für die bekannte Bremerhavener Brand Design Agentur Braue und für die Michael Paul Marketing verantwortlich tätig. Die langjährige Zusammenarbeit zwischen der Hochschule Bremerhaven und dem Virtuellen Markenmuseum wird in Zukunft fortgesetzt und weiter intensiviert. Im kommenden Semester ist eine aktive Einbindung des Marken-Know-hows von Michael Paul in die Lehre geplant. Gemeinsam mit der Professorin Dr. Heike Simmet sollen die Erfolgsfaktoren von Marken im strategischen Marketing analysiert werden.

Weitere Informationen unter www.markenmuseum.com

1.9.2007

Innovative Kommunikationswege: Bewegtbild-Kommunikation im Labor Marketing und Multimedia (MuM)

Podcastler - Die Macher aus dem Labor Marketing und Multimedia (MuM) Prof. Dr. Heike Simmet

Podcasts (Kunstwort für Broadcasting und iPod) sind aus der Internetlandschaft heute nicht mehr wegzudenken. Vor allem als Werbe-Medium zeigen Podcasts vielfältige Möglichkeiten. Sie können als Imagevideo, Werbefilm oder auch zum Zwecke des Personalmarketings, Recruitings und Employer Brandings genutzt werden. Bislang wurden von Unternehmen überwiegend Audio-Podcasts erstellt. Heute finden Video-Podcasts als professionelles Kommunikationsinstrument immer mehr Anhänger. Dies hängt unmittelbar auch mit der leichten viralen Verbreitung über YouTube zusammen.

Besonders für mittelständische Unternehmen ist der Podcast eine effiziente und kostengünstige Alternative zur herkömmlichen Werbung. So lassen sich auch technisch anspruchsvolle Produkte und Systeme sehr gut visuell darstellen. In einem Anwendungsprojekt im Fach Marketing für kleine und mittelständische Unternehmen produzierten die Studenten Thimo Plaumann, Sebastian Riemenschneider und Sebastian Waldmann eine gelungene Mischung aus Audio- und Videosequenzen. Entstanden ist der Video-Podcast im Labor Marketing und Multimedia (MuM) unter der Leitung von Prof. Dr. Heike Simmet.

Der Prototyp dient als Anregung für mittelständische Unternehmen und Organisationen innovative Kommunikationswege einzusetzen. Video-Podcasts lassen sich vielfältig nutzen, unter anderem für Produktbeschreibungen und -demonstrationen, als Instrument der Öffentlichkeitsarbeit, Unternehmenspräsentationen und E-Learning. Der Studiengang Change Management in kleinen und mittelständischen Unternehmen bietet hier Interessierten eine aktive Unterstützung an.

http://www.hs-bremerhaven.de/Master-Studenten_entwickeln_beispielhaften_Podcast.html

http://www.marketing-multimedia.de

8.12.2004

Telemarketing Pionier und e-Learning-Spezialist Günter Greff im Labor Marketing und Multimedia (MuM) 

Günther Greff E-Learning AG mit Prof. Dr. Heike Simmet im Labor Marketing und Multimedia (MuM

Referent Günter Greff (Foto links) und Prof. Dr. Heike Simmet arbeiten mit Studierenden am Thema „e-Learning“.

Die Leiterin des Labors Marketing und Multimedia (MuM) an der Hochschule Bremerhaven  legt besonderen Wert auf den Praxisbezug der Lehrinhalte. Dabei spielt die Einbindung von Referenten aus der Wirtschaft eine entscheidende Rolle. Der international bekannte Telemarketing-Pionier und E-Learning-Spezialist Günter Greff referierte nun vor interessierten Studierenden des Schwerpunktes Marketing im Studiengang Betriebswirtschaftslehre.

Die Studenten bearbeiten unter der Leitung ihrer Professorin Dr. Heike Simmet zurzeit in Kooperation mit dem in Bremerhaven ansässigen Call Center „D+S europe AG“ eine praxisorientierte Projektarbeit zum Thema „e-Learning“. Sie nutzten daher begeistert die Chance, den renommierten Experten Günter Greff zum Thema e-Learning befragen zu dürfen. Das Projekt wird im Februar 2005 abgeschlossen sein.

Der vielfach ausgezeichnete Günter Greff  hat sich in seiner Laufbahn insbesondere durch unternehmerischen Mut und Gründungsinitiative auf dem Gebiet des Telemarketing und e-Learning hervorgetan.  Er ist u.a. Gründer und Gesellschafter unterschiedlicher Unternehmen auf dem Gebiet des Telemarketings, wie zum Beispiel der „TAS telemarketing“, der „Prisma Unternehmensberatung für Telefonkommunikation“, „Mindmedia“ und der „e-Learn AG“. Greff war sehr angetan vom Engagement der Studenten bei Ihrer Projektarbeit. „Ich komme gerne wieder“, so sein Resümee.

28. Mai 2009

Aktuelle Forschung in der Call Center Branche praktisch anwenden

Über die Thematik „Aktuelle Forschung in der Call Center Branche praktisch anwenden“ referierte die wissenschaftliche Leiterin des Weiterbildungsstudiums CCM, Prof. Dr. Heike Simmet,  am 28. Mai 2009 auf der Frühjahrstagung des Call Center Forums e.V. in Berlin. Im Mittelpunkt des Workshops stand die immense Vervielfältigung des erforderlichen Wissens in der Call Center Branche vor dem Hintergrund einer ständig sinkenden Halbwertzeit. Generell konstatierte die Referentin einen Nachholbedarf an Forschung in der Call Center Branche.

Gemeinsam mit den Teilnehmern wurden im Rahmen des Workshops kurzfristig wichtige und langfristig interessante Forschungsfelder erarbeitet. Die Ergebnisse sind eindeutig: Der Bedarf an intensivierter Forschung in der Call Center Branche ist überaus vielfältig. Neben dem Dauerbrenner-Thema Personal fokussiert sich das Interesse insbesondere auf die Themenbereiche Wissensmanagement, Sprachautomatisierung und Self-Service sowie auf die Auswirkungen von Communities durch Web 2.0 auf die Call Center Branche. Gerade das aktuelle Beispiel Twitter zeigt nach Ansicht der Teilnehmer, wie schnell eine neue Technologie auf Akzeptanz stoßen und sich in immer breiter werdenden Kreisen durchsetzen kann.

Beispielhaft verdeutlichte die Referentin anhand einer Projektarbeit aus dem Weiterbildungsstudium CCM den praktischen Nutzen einer anwendungsorientierten Forschung für die Call Center Branche. So fanden z. B. die Ergebnisse der Projektarbeit aus dem Weiterbildungsstudium CCM zur optimalen mehrkanaligen Ansprache von Best Agern eine Verbreitung in der gesamten Sparkassenbranche.

Professorin Simmet resümiert, dass die Etablierung eigenständiger Ausbildungsberufe in der Call Center Branche und die Konzipierung von Weiterbildungsangeboten auf Hochschulniveau als wichtiger Schritt für die Branche anzusehen seien. Eine weiter zunehmende Professionalisierung des Call Center Management könne vor allem durch eine verstärkte Einbindung einer anwendungsorientierten Forschung erzielt werden. Hierfür ist es erforderlich, dass Wissenschaft und Praxis deutlich enger als bisher zusammen arbeiten.

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